Gedenken an Novemberpogrome: Aufruf zum Kampf gegen Antisemitismus

Gedenken an Novemberpogrome: Aufruf zum Kampf gegen Antisemitismus

Zum Jahrestag der Novemberpogrome vor 82 Jahren in Nazi-Deutschland haben nordrhein-westfälische Politiker zum konsequenten Handeln gegen Antisemitismus aufgerufen.

Politiker und Fraktionen im NRW-Landtag haben zum Kampf gegen Antisemitismus aufgerufen. 82 Jahre nach den Novemberpogromen im nationalsozialistischen Deutschland erinnerten CDU, SPD, FDP und Grüne am Montag an die Opfer und riefen zum Engagement gegen Hass und Gewalt auf.

Die CDU-Landtagsfraktion twitterte: "Wir stellen uns gegen jede Form von Hass, Gewalt und Antisemitismus."

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"Judentum in Deutschland schützen und fördern"

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten Synagogen in ganz Deutschland. Die Nationalsozialisten gingen zur offenen Gewalt gegen Juden über, jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden zerstört, jüdische Bürger misshandelt. Es wird davon ausgegangen, dass in dieser Nacht mehr als 1.300 Menschen getötet und mindestens 1.400 Synagogen in Deutschland und Österreich stark beschädigt oder zerstört wurden.

"Die Shoah bleibt ein beispielloses Verbrechen in der Menschheitsgeschichte. Aus dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus erwächst uns allen die Verantwortung, das Judentum in Deutschland zu ermöglichen, zu schützen und zu fördern", teilte die SPD-Fraktion im Landtag mit.

Auch die Grünen-Landtagsfraktion erinnerte auf Twitter an die jüdischen Opfer Nazi-Deutschlands:

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Der stellvertretende Ministerpräsident und Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) teilte auf Twitter mit: "Es liegt in unser aller Verantwortung, dass sich alle unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger sicher fühlen können." Er wünsche sich, den Tag erleben zu können, an dem Synagogen nicht mehr besonders beschützt werden müssen.

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Stand: 09.11.2020, 12:34