Mehr Verstöße gegen Mindestlohn in NRW entdeckt

Symbolbild Mindestlohn

Mehr Verstöße gegen Mindestlohn in NRW entdeckt

  • Verstöße gegen den Mindestlohn
  • Mehr Fälle in NRW 2017 entdeckt
  • Hohe Geldbußen verhängt

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung hat in NRW 2017 deutlich mehr Verstöße gegen das Mindestlohngesetz entdeckt als im Vorjahr. Das teilte die Landesregierung am Mittwoch (01.08.2018) auf eine AfD-Anfrage mit.

2017 seien gegen Arbeitgeber 489 Verfahren wegen zu geringen Mindestlohns und weitere 793 wegen Verstößen gegen die Aufzeichnungspflichten eingeleitet worden - also insgesamt 1.282. Die Geldbußen und Verwarnungsgelder summierten sich auf fast 900.000 Euro. 2016 gab es insgesamt 779 Verfahren, rund 500 weniger als 2017. Auch die Geldbußen fielen mit rund 483.000 Euro Euro deutlich niedriger aus.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit überprüfte vor allem das Bauhaupt- und Baunebengewerbe, Gaststätten, Hotels und Pensionen sowie Gebäudereiniger. Der Mindestlohn beträgt in Deutschland aktuell 8,84 Euro in der Stunde.

Stand: 01.08.2018, 15:08