Corona-Hilfen: 15 Millionen für die Viertligisten

Halle der Ratinger Ice-Aliens

Corona-Hilfen: 15 Millionen für die Viertligisten

In NRW sind die vierten Sport-Ligen oft zwischen Profi- und Amateurbereich angesiedelt. Die Landesregierung unterstützt die Vereine jetzt finanziell.

Noch ist die Lage, wie es in der Fußball-Regionalliga weiter geht, unklar. An diesem Wochenende wird noch gespielt. Ob die Liga dann auch in die Corona-Pause geschickt wird, darüber wird noch zwischen den zuständigen Verbänden diskutiert.

Vereine leben fast ausschließlich von Tickets

In der Liga spielen mit Rot-Weiss Essen, Preußen Münster und Fortuna Köln Profiteams, aber auch Clubs wie der FC Wegberg-Beeck oder Lippstadt 08, die nicht zwingend als klassische Profis durchgehen würden. Fest steht nur: Da die überwiegende Zahl der Spieler einen Vertrag hat, könnte die Liga theoretisch weiter spielen.

Fest steht allerdings schon jetzt: Sollte der Spielbetrieb weiter gehen, dann ohne Zuschauer. Da die Clubs jedoch in großen Teilen von diesen Einnahmen leben, hat die Landesregierung 15 Millionen bereit gestellt. Das Geld soll die Ausfälle kompensieren. Das hat die Staatssekretärin für Sport, Andrea Milz (CDU), am Freitag angekündigt.

Eishockey könnte besonders profitieren

Eine besonders wichtige Hilfe dürfte das Geld für die Eishockeyclubs der viertklasisgen Regionalliga West sein. Dort entfallen alle für den November angesetzten Spiele ersatzlos. Für Teams wie die Moskitos Essen, den EV Duisburg oder die Ratinger Ice Aliens bedeutet das hohe Verluste bei den Ticketeinnahmen.

Aber nicht nur Eishockey und Fußball können das Geld abrufen: Das Geld steht für den gesamten Sport bereit, sollte es zu Ausfällen kommen, wenn Spiele ganz abgesagt werden oder ohne Publikum stattfinden.

Stand: 30.10.2020, 15:34