Armin Laschet verurteilt Gewalt im Nahen Osten scharf

Armin Laschet verurteilt Gewalt im Nahen Osten scharf

Die Angriffe der Hamas auf Israel hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet scharf verurteilt. Gleichzeitig sicherte er den Menschen in Israel volle Souveränität zu. Deutschland und auch NRW stehe fest an der Seite Israels.

Es waren kurze und deutliche Worte, mit denen NRW-Ministerpräsident und CDU-Bundeschef Armin Laschet sich am Mittwoch zum Konflikt im Nahen Osten äußerte: "Die gezielten Angriffe der Hamas müssen aufhören. Sofort." Die Hamas würden nicht im Sinne der Mehrheit der Palästinenser handeln, so Laschet. Er appellierte deshalb an den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas und die palästinensische Autonomiebehörde, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um der Gewalt schnell ein Ende zu bereiten.

Seit Montagabend beschießen militante Palästinenser im Gazastreifen Israel mit Raketen. Israels Armee reagiert darauf mit Angriffen auf Ziele im Gazastreifen, vor allem durch die Luftwaffe. Am Mittwochnachmittag begannen neue massive Raketenangriffe auf israelische Städte, darunter Beerscheva, Aschkelon und Aschdod.

Solidarität gilt den Menschen in Israel

"In diesen schweren Stunden gilt die Solidarität den Menschen in Israel", so Laschet. "Sie können sich darauf verlassen: Deutschland steht fest an ihrer Seite." Die Sicherheit Israels wäre Teil der deutschen Staatsräson: "Nur, weil es Israel geben konnte, konnte Deutschland seinen Weg machen", betonte der NRW-Ministerpräsident und CDU-Kanzlerkandidat. "NRW ist in diesen Stunden ganz besonders mit Israel verbunden."

Konflikte nicht von außen nach NRW hineintragen

In der "Aktuellen Stunde" verurteilte Laschet die Angriffe auf jüdische Einrichtungen in Münster, Bonn und Düsseldorf aufs Schärfste. Man könne nicht Konflikte von außen hineintragen nach NRW, dafür fehle ihm jegliches Verständnis. "Wir dulden keine Gewalt gegen jüdische Einrichtungen", betonte der CDU-Kanzlerkandidat. NRW werde die Synagogen im Land noch besser schützen als bisher. Schon bislang habe das Land sehr viel Geld investiert, um den Schutz zu gewährleisten.

Stand: 12.05.2021, 19:47

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