Das wollen die anderen Parteien

Das wollen die anderen Parteien

Bei der Landtagswahl buhlen auch kleinere Parteien um die Gunst des Wählers. Nachfolgend eine Zusammenstellung mit den wichtigsten Forderungen der "Kleinen".

Aus Sicht der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) muss der Klimaschutz an erster Stelle stehen. Das bedeutet: ein "persönliches C02-Budget" für jeden. Weiteren Ausbau von Regionalflughäfen darf es nicht geben - weil das Flugzeug das "umweltschädlichste Verkehrsmittel" sei.

Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) fordert ein Renteneintrittsalter von 60 Jahren. Außerdem strebt die DKP einen Austritt Deutschlands aus der NATO an, sie will Rüstungsexporte verbieten - und sie fordert eine Schule für alle: Mit der "frühen Auslese im Bildungssystem" und dem Leistungsdruck durch G8 müsse Schluss sein, heißt es.

Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) hält die Terror-Gefahr bislang für weitestgehend imaginär und lehnt es ab, dass Bürger unter Generalverdacht gestellt und mit staatlichen Überwachungs- und Spitzelprogrammen ausspioniert werden.

Die Violetten verlangen ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle - so werde die gesamte Gesellschaft in allen Lebensbereichen aufblühen. Der Arbeitsmarkt werde sich komplett umstrukturieren und so zu einem "echten Markt der Möglichkeiten" werden. So könne jeder, basierend auf den eigenen Neigungen und Fähigkeiten, sinnvoll für das Gemeinwesen tätig sein.

PAN - die Parteilosen wollen Politiker von Parteien trennen. Kandidaten von PAN müssen demnach zwingend parteilos sein. Die Partei strebt unter anderem an, die Schere zwischen Arm und Reich in der Gesellschaft zu schließen.

Die FREIEN WÄHLER setzen auf Transparenz und Bürgerbeteiligung. Künftig soll es mehr bezahlbaren Wohnraum geben - hier soll der Staat künftig mehr finanzielle Anreize für Investoren schaffen.

Die Deutsche Zentrumspartei erteilt ebenfalls jeglichen radikalen Tendenzen, sowohl von rechts als auch von links, eine entschiedene Absage. Zudem ist für die Partei das Recht auf Leben das erste Grundrecht und hat Vorrang vor allen anderen Rechten.

Schöner Leben fordert ein "sozial-dynamisches Grundeinkommen". Es müsse "zuverlässig vor Armut" schützen. Durch soziales Engagement kann das Grundeinkommen aufgestockt werden. Zudem tritt die Partei dafür ein, das Steuersystem zu vereinfachen.

Die Partei AUFBRUCH C steht für christliche Werte und für eine menschliche Politik. Nach ihrer Ansicht ist es für die Zukunft "unerlässlich", angemessenen Wohnraum zu erschwinglichen Preisen zu schaffen.

Die PARTEI für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratischer Initiative fordert die Umverteilung von Arbeit und Reichtum sowie ein gleichberechtigtes Miteinander von Deutschen und Ausländern.

Das Bündnis Grundeinkommen (BGE) setzt sich für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ein.

Die Partei FBI Freie Wähler macht sich unter anderem dafür stark, dass Bürger künftig durch Volks- und Bürgerbegehren direkten politischen Einfluss nehmen können. Außerdem soll die Polizei personell verstärkt werden.

Das Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (BIG) gilt als die erste Migrantenpartei in Deutschland. Sie setzt sich unter anderem dafür ein, dass zur Wahrung der kulturellen Identität aller Minderheiten im Land auch Unterricht hierüber in die Lehrpläne von Schulen gehört.

Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) will den Sozialismus/Kommunismus als gesellschaftliches Ziel verankern.

Die Aktion Partei für Tierschutz, TIERSCHUTZliste setzt sich für die Einführung und Umsetzung bewährter Stadttaubenkonzepte sowie flächendeckende Katzenkastrationen ein.

Die Partei DIE RECHTE will unkontrollierte Einwanderung stoppen sowie illegale Einwanderer nicht in Wohnungen, sondern in Containern unterbringen.

Die Partei für Gesundheitsforschung macht sich für wirksame Medizin gegen Alterskrankheiten wie etwa Alzheimer und Arthrose stark.

Die Republikaner (REP) fordern u.a. die Wiedereinführung der Volksschule mit anschließendem zweijährigem Berufspraktikum. Die Lehrpläne müssten grundlegend entrümpelt werden.

Der Jugend- und Entwicklungspartei Deutschlands (JED) ist Bildung sehr wichtig - so soll es bessere Chancen für Weiterbildung geben.

Die Partei Ab jetzt ... Demokratie durch Volksabstimmung - Politik für die Menschen, Volksabstimmung fordert die Volksabstimmung zu Sachfragen wie in der Schweiz - konkret zu Arbeits- und Ausbildungsplätzen, zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr, zu Bankenrettung sowie zu Kinderbetreuung und Gesundheit.

V-Partei3 - für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei3) fordert u.a. ein Verbot von Tierschlachtungen zur Herstellung von Nahrungsmitteln sowie ein Verbot von Tierversuchen.

Die Allianz Deutscher Demokraten (AD-Demokraten NRW) tritt dafür ein, dass die doppelte Staatsbürgerschaft für alle in Deutschland geborenen Einwandererkinder zum Normalfall wird.

Die PARTEILOSE WÄHLERGEMEINSCHAFT in der Bundesrepublik Deutschland, PARTEILOSE, setzt sich unter anderem für höhere Investitionen in Bildung und Ausbildung sowie für eine Reform der kommunalen Finanzen ein.

Die Demokratischen Bürger Deutschlands (DBD) fordern mehr Polizisten. Auch die Justiz will die DBD personell aufstocken. Außerdem soll es einen gesetzlichen Kita-Anspruch ab dem ersten Lebensjahr des Kindes geben.

Stand: 25.04.2017, 19:52