Politik und Ausbildung: Jungpolitiker aus Geldern möchte mitreden

Politik und Ausbildung: Jungpolitiker aus Geldern möchte mitreden 03:10 Min. Verfügbar bis 24.09.2019

Politik und Ausbildung: Jungpolitiker aus Geldern möchte mitreden

  • "Mitentscheiden - das ist cool!"
  • Frische Anreize für Politik
  • Diskussionen zwischen Jung und Alt gibt es immer

Eigentlich steckt Leon Rütten mitten im Vorbereitungsstress für seine Meisterprüfung. Doch die regelmäßigen Ratssitzungen möchte er trotzdem nicht verpassen. Seit einem Jahr sitzt der junge Politiker für die CDU im Stadtrat von Geldern. Hier kann er für seine Stadt aktiv sein. Als Tischler möchte er für die Zukunft seines Handwerks kämpfen. Vor allem Themen wie Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsförderung liegen ihm am Herzen.

Wie beim Fußball

Leon Rütten am Schreibtisch

Leon Rütten findet junge Politiker bringen neue Anreize

Auch wenn es manchmal stressig wird, politisch mitbestimmen und nicht nur zusehen ist wichtig, so Leon Rütten. "Das ist wie beim Fußball. Man sollte mitspielen und nicht nur das Spiel gucken und sich dann aufregen, welche Mannschaft verliert oder gewinnt."

Dabei können erfahrene Politiker von den Jungen profitieren. Sie bringen frische neue Anreize und die Alten die Erfahrung. "Alt und Jung gemeinsam. Das macht eigentlich das Starke aus. Die Sachen anders zu machen. Und auf der anderen Seite die Alten, die wissen wie das umgesetzt werden muss." Eine Win-win-Situation, sagt Leon Rütten.

Politik ist cool

Leon Rütten Ratssitzung

Regelmäßige Ratssitzungen erfordern gutes Zeitmanagement

Die Leidenschaft des CDU-Politikers ist in Geldern seit längerem Stadtgespräch. Mit 16 Jahren war er bereits der Vorsitzende der Jungen Union. Diskussionen zwischen Jung und Alt gab es auch damals schon. Vor allem die alteingesessenen Politiker können fordernd sein. Dennoch, die Möglichkeit zur Mitgestaltung zu haben ist Ehrensache für den jungen Mann. "Das ist nicht nur die Diskussion, sondern auch das Entscheiden. Vorher gehörte nur die Diskussion dazu, entschieden haben andere. Jetzt darf ich auch mitentscheiden. Das ist schon cool."

In ein paar Jahren möchte der Nachwuchspolitiker den Familienbetrieb von seinen Eltern übernehmen. Auch wenn der 22-Jährige die Politik nicht zum Beruf machen will, für seine Stadt möchte er weiter aktiv bleiben.

Stand: 21.09.2018, 15:46

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