Neue Kampagne gegen Drängler im Straßenverkehr

Im Außenspiegel eines Kraftfahrzeugs ist ein dicht auffahrendes Fahrzeug zu sehen

Neue Kampagne gegen Drängler im Straßenverkehr

  • "Liebe braucht Abstand" - nicht drängeln
  • Neue Aktion des Verkehrsministeriums
  • Zu wenig Abstand eine häufige Unfallursache

Mit einer neuen Kampagne, die das Verkehrsministerium am Mittwoch (05.09.2018) gestartet hat, sollen notorische Drängler im NRW-Verkehr zu einem besseren Verhalten erzogen werden. Zu wenig Abstand ist eine der häufigsten Unfallursachen. Das Motto des Projekts lautet "Liebe braucht Abstand" - nach einem bekannten Satz aus der Paartherapie.

30 Tote im Jahr 2017 wegen zu wenig Abstand

Ziel ist laut Ministerium, Menschen dafür zu sensibilisieren, wie gefährlich zu geringer Abstand auf der Straße ist. Zu wenig Abstand ist eine sehr häufige Unfallursache. Laut Verkehrsstatistik starben im vergangenen Jahr in NRW 30 Menschen bei Unfällen, bei denen der Abstand eine Rolle spielte.

Aktionen zunächst in sechs Kommunen

Die Kampagne wird in sechs Pilotstädten durchgeführt: in Ahlen, Brühl, Dortmund, Dülmen, Minden und Troisdorf. In einem ersten Schritt gibt es nach Angaben des Verkehrsministeriums kommunuale Sicherheitskonferenzen. Dann wird mit Plakaten, Broschüren und einem Film die Kampagne in der jeweiligen Stadt bekannt gemacht, bevor ein Aktionstag das Thema noch einmal öffentlichkeitswirksam aufgreift.

Stand: 05.09.2018, 13:35