Ministerium sammelt Infos zu ausartenden Hochzeitsfeiern in NRW

Polizei rückt zu Hochzeiten im Ruhrgebiet aus 00:27 Min. Verfügbar bis 23.04.2020

Ministerium sammelt Infos zu ausartenden Hochzeitsfeiern in NRW

  • NRW-Polizei erfasst ausartende Hochzeitsfeiern
  • Innenministerium will sich Überblick verschaffen
  • Rund 100 Polizeieinsätze in den vergangenen drei Wochen

Seit Wochen beschäftigt sich die Polizei in NRW mit ausartenden Hochzeitsfeiern samt Straßenblockaden, Luftschüssen und Zünden von Bengalos. Nun will sich das Innenministerium einen Überblick über solche Aktionen verschaffen.

Neue Statistik wird angelegt

Luxusautos blockieren die A3 bei Ratingen

Eine mutmaßliche Hochzeitsgesellschaft hat Ende März auf der A3 bei Ratingen einen Stau ausgelöst

Es werde eine Statistik über die Vorfälle geführt und eine Art Lagebild erstellt, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am Mittwoch (01.05.2019) dem WDR und bestätigte einen Bericht des "Kölner Stadt-Anzeigers". Ziel sei es, zu prüfen, ob es sich um ein neues Phänomen handelt.

In den vergangenen drei Wochen sei die Polizei etwa 100 Mal wegen ausartender Hochzeitsfeiern ausgerückt, die das öffentliche Leben beeinträchtigt haben. Meist sei es dabei um Eingriffe in den Straßenverkehr gegangen.

Ermittlungskommission nach Autobahnblockade gegründet

Allein am vergangenen Wochenende war es nach Angaben des Innenministeriums zu fast 30 Einsätzen wegen eskalierender Hochzeitsfeiern gekommen. Auf der A2 bei Kamen, der A4 nahe Düren und auf der A52 bei Marl blockierte ein Autokorso den Verkehr. Nach einer Blockade der A3 bei Ratingen hatte die Polizei Düsseldorf sogar eine eigene Ermittlungskommission gegründet.

Stand: 01.05.2019, 10:42

Kommentare zum Thema

40 Kommentare

  • 40 Kanzler h.c. 03.05.2019, 08:59 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er diskriminierend ist. (die Redaktion)

  • 39 Thomas Schippmann 03.05.2019, 06:56 Uhr

    Sehr geehrte Redaktion, durch Ihre Berichterstattung erwecken Sie fälschlicherweise den Eindruck es handele sich um eine neue Mode breiter Gesellschaftsschichten. Das ist nicht richtig. Gerne bin ich Ihnen und Innenminister Reul behilflich bei der Erstellung weiterer Merkmale der hier betreffenden Tätergruppe, da sie hier offensichtlich nicht umfänglich informiert scheinen. Es handelt sich bei diesen aggressiv und provokativ ausgetragenen Machtdemonstrationen ausschließlich um Menschen mit islamisch geprägtem kulturellen Hintergrund. Dies wird allen Anderen gerne durch Zeigen und Schwenken der entsprechenden Hoheitszeichen, zB der türkischen Flagge, deutlich gemacht. Daher sollten Sie Ihren Lesern und Zuhörern für deren Gebühren auch vollumfängliche Informationen zukommen lassen. MfG

  • 38 Weiße Elefant 02.05.2019, 15:08 Uhr

    "sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am Mittwoch (01.05.2019) dem WDR und bestätigte einen Bericht des "Kölner Stadt-Anzeigers". Ziel sei es, zu prüfen, ob es sich um ein neues Phänomen handelt." Hmm, das nennt sich also "aktiv werden". Die Autobahnaktionen dürften wohl so nicht in der Vergangenheit abgelaufen sein, sonst hätte die Öffentlichkeit das mitbekommen. Die wahnsinnigen Teilnehmerzahlen an den Hochzeiten könnten aber tatsächlich neu sein, Familienzusammenführungen von Großfamilien in BRD sind ja gewünscht. Dass im Rahmen dieser relativ jungen Entwicklung und Teilnehmer an den Feiern noch kreative Steigerungen im Schwange jugendlichen Übermutes kommen könnten, sollte dem staatlichem Apparat aber dann nicht mehr neu vorkommen. Diese Übermutskultur ist schon sehr martialisch und nicht mehr nur verkehrsgefährdend einzustufen. Sie ist mehr ein Zeichen, nur die Großfamilie aber nicht den Staat als Autorität anzuerkennen, da muss man keine Faktensammlung mehr betreiben?

  • 37 Horst 02.05.2019, 12:55 Uhr

    Ach, lieber WDR, wieder mal als Lückenpresse unterwegs? Die wichtigste Information muss sich der Leser mal wieder denken. Handelt es sich bei den Verkehrsblockaden um eine neue münster- oder sauerländische Hochzeitssitte? Natürlich nicht, sondern es sind importierte anatolische/ arabische Bräuche. Alle wissen es und der WDR sendet politisch korrekt nur die halbe Wahrheit. Ist dann nicht gelogen, aber auch nicht ganz richtig. Für wie doof hälst Du uns, lieber WDR?

    Antworten (1)
    • sand 03.05.2019, 10:26 Uhr

      Leider kann man sie für doof halten bei solch einem Kommentar. Der WDR kann doch nichts für die Vorgehensweise der Politik. Nachrichten sind Nachrichten und keine Spekulationen oder Bewertungen. Aber bleiben sie ruhig in ihrer beschränkten Haltung oder lesen sie doch besser auf ihren Gesinnungsseiten-da wird so geliefert, wie sie bestellen...

  • 36 Janssen 02.05.2019, 10:30 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er beleidigend ist. (die Redaktion)

  • 35 Fassungslos 02.05.2019, 09:59 Uhr

    Ich verstehe es nicht. Die Personen, die dem Konvoi angehören der Führerscheinstelle melden und die Führerscheine zunächst entziehen lassen. Diese Möglichkeit besitzt die Führerscheinstelle, sie praktizieren es auch bei im Blut nach gewiesenem Hasch, welches im Urin nicht mehr nachgewiesen werden kann. Dann wäre auch der Polizeieinsatz zu zahlen. dies einige Male durchgezogen wird auch unsere zugezogenen Mitbürger den fehlenden Respekt gegen die Obrigkeit aufbringen lassen. In ihren Heimatländern ist dies auch nicht gestattet.

  • 34 Marquardt, Malte 02.05.2019, 09:31 Uhr

    Es ist erschreckend, daß Polizei, Justiz und Ordnungsämter nicht so eingreifen, daß derartige illegale Auswüchse nicht sanktioniert und verhindert werden. Bußgelder, Führerscheinentzug und Beschlagnahme der beteiligten Pkw als Tatwerkzeug. Dann wären diese unverfrorenen Selbstinszinierungen auf Autobahnen schnell beendet. Hier müssen schnell Grenzen aufgezeigt werden und auch die Presse muß durch klare und umfassende Berichterstattung ihren Beitrag leisten.

  • 33 Ethnofreak 02.05.2019, 09:00 Uhr

    Böllern und Feuerwerk im Rahmen von Hochzeitsfeiern bilden auf dem Balkan und in arabischen Ländern ein hohes Kulturgut. Grundsätzlich sollte man unseren immigrierten Mitbürgern gestatten, ihre Kultur zu leben (Freiheit ist auch immer die Freiheit Andersdenkender). Sofern solches jedoch zu Beeinträchtigungen des Gemeinwohls führt, oder gar zur Gefahr für Leib und Leben der übrigen Einwohner unserer Republik, sollten natürlich staatlicherseits Grenzen gesetzt werden. Vielleicht könnte man doch den Teilnehmern solcher Hochzeitsfestivitäten Räume (natürlich in freier Natur) zuweisen, in welchen sie ihre Traditionen ungestört ausleben können, und sie nicht im Straßenverkehr augenfällig werden.

  • 32 Atze 02.05.2019, 08:56 Uhr

    Da sollten doch alle mal in sich gehen und Ruhe walten lassen. Klar schlagen da einige wenige über die Stränge, aber muss man gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen. In türkischen/arabischen/ Medien sollte die Problematik aufgegriffen werden und wenn sich nach einer gewissen Warte-und Änderungszeit nichts an Veränderung im Verhalten im Straßenverkehr zeigt, muss mit den zur Verfügung stehenden Mitteln durchgegriffen werden. Ich stelle mir mal eine deutsche Hochzeitgesellschaft in der Türkei vor, die hiesige Bräuche und Sitten dort ausleben würden, das würde nicht lange gut gehe und die Polizei würde ohne Gnade und recht hart durchgreifen. Wer hier gegen Gesetze verstößt gehört dafür belangt, egal wie er aussieht oder zu welcher Religion er sich zählt, gilt auch für Atheisten.

  • 31 Andreas 02.05.2019, 08:38 Uhr

    da sollte unsere Justiz mal zur Abschreckung die volle Bandbreite der Gesetzgebung ausschöpfen denn was hier gemacht wird ist kein Spaß sondern ein "Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr" (z.B. es wird provoziert daß LKWs ins Stauende fahren). Also wären mögliche Konsequenzen - Haft für die Beteiligen + anschließende Ausweisung deren die keine dt. Staatsangehörigkeit haben - Konfiszieren der Fahrzeuge (Tatwaffen) für anschließende Verschrottung oder Versteigerung Die Beteiligten dieser Blockaden sind ja zumeist Angehörige von Migrantenclans die damit zum Ausdruck bringen wollen auf unseren Rechtsstaat, ihre Mitbürger, unsere Legislative und Exekutive, unsere Werte und Gesetze einen Dreck zu geben. Hier muß also zwecks Abschreckung massiv reagiert werden. Der Rechtsstaat muß mal Zähne zeigen

  • 30 B. Koch 02.05.2019, 07:42 Uhr

    Führerscheinentzug mit anschließener MPU und drastische Geldstrafen. Damit wenigstens ein Teil der Einsatzkosten gedeckt werden können.

    Antworten (1)
    • Anonym 02.05.2019, 12:04 Uhr

      Nach der Randale auf der Kölner Domplatte wurde auch der wdr ganz langsam etwas mutiger.