Borkenkäfer-Plage: Waldbesitzer fordern Millionen-Hilfen

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Borkenkäfer-Plage: Waldbesitzer fordern Millionen-Hilfen

  • NRW droht Borkenkäferplage
  • Waldbesitzer fordern 16,5 Millionen zur Soforthilfe
  • Landesweit 150.000 private Waldeigentümer

Im Kampf gegen den Borkenkäfer fordern die privaten Waldbesitzer in NRW Millionen-Hilfen vom Land. "Der Landesbetrieb Wald und Holz fordert die Waldbesitzer auf, Sofortmaßnahmen zu ergreifen. Dafür brauchen wir aber zusätzliche Mittel", sagte der Sprecher des Waldbauernverbands NRW, Ralf Beke-Bramkamp, am Donnerstag (25.04.2019).

16,5 Millionen Euro für Sofortmaßnahmen

Nach vorangegangenen Gesprächen mit dem NRW-Umweltministerium erwarteten die Waldeigentümer "endlich" eine Entscheidung zu den geforderten 16,5 Millionen Euro. Dann könnten sie die empfohlenen Maßnahmen mit voller Kraft umsetzen. Den landesweit 150.000 privaten Waldeigentümern gehören nach Angaben des Verbandes zusammen über 60 Prozent der Wälder.

Befallene Bäume müssen gefällt werden

Der Wettlauf gegen die befürchtete Borkenkäferplage ist seit Beginn des Borkenkäfer-Flugs vor einigen Tagen längst im Gange. Die Schädlinge haben ihr Überwinterungsquartier verlassen, um sich in neue Fichten zu bohren und ihre Eier abzulegen. Waldbesitzer sind aufgerufen, befallene Bäume möglichst schnell zu fällen und aus dem Wald zu holen.

Stand: 25.04.2019, 12:11