Heinen-Esser als NRW-Umweltministerin vereidigt

Heinen-Esser als NRW-Umweltministerin vereidigt

  • Neue NRW-Umweltministerin legt Amtseid ab
  • Ursula Heinen-Esser folgt auf zurückgetretene Christina Schulze Föcking
  • CDU-Frau bringt Erfahrung aus der Bundespolitik mit

Im Landtag ist am Mittwoch (13.06.2018) die neue NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser vereidigt worden. Die CDU-Politikerin schwor gemäß Landesverfassung, dass sie ihre "ganze Kraft dem Wohle des Landes Nordrhein-Westfalen widmen" und dass sie ihr übertragenes Amt "nach bestem Wissen und Können unparteiisch verwalten" werde.

Nachfolgerin von Christina Schulze Föcking

Heinen-Esser wird für die Bereiche Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz zuständig sein. Die Kölnerin folgt damit auf Christina Schulze Föcking (CDU), die Mitte Mai nach einer Hacker-Affäre, Vorwürfen gegen ihre Amtsführung und öffentlichen Anfeindungen zurückgetreten war. Ende Mai hatte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) dem neuen Kabinettsmitglied bereits die Ernennungsurkunde überreicht.

Erfahrung aus der Bundespolitik

Die 52-jährige Volkswirtin hatte zwischen 2007 und 2013 als Parlamentarische Staatssekretärin zunächst im Bundesagrar- und später im Bundesumweltministerium gearbeitet. Sie war unter anderem Aufsichtsratschefin der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit und seit 2016 Geschäftsführerin der Bundesgesellschaft für Endlagerung. Von 1998 bis 2013 saß sie im Bundestag.

Stand: 13.06.2018, 13:13