Grüne fordern "Start-up-Beauftragten"

Flyer des Start-ups "Just Spices" auf einem Tisch

Grüne fordern "Start-up-Beauftragten"

  • Start-up-Beauftrager soll junge Gründer unterstützen
  • Anwalt für Start-ups auf "Top-Ebene"
  • Besonderer Beratungsbedarf für Frauen

Die Grünen fordern von der Landesregierung, einen Start-up-Beauftragten einzusetzen. Er soll Belange junger Gründer gegenüber der Regierung unterstützen und neue Gesetze sowie bürokratischen Ballast auf deren Bedürfnisse abklopfen.

"Eine ähnliche Funktion, nämlich die des Beauftragten für digitale Wirtschaft, hatte Schwarz-Gelb im vergangenen Jahr abgeschafft", kritisierte Bolte-Richter, Digitalisierungsexperte der Grünen-Landtagsfraktion, am Mittwoch (02.05.2018). "Dadurch fehlt auf der Top-Ebene ein Anwalt für die Start-ups."

Bezahlbare Büro- und Arbeitsflächen für Gründer schaffen

Im Positionspapier "Innovation und Gründergeist in NRW" fordern die Grünen eine Weiterfinanzierung der Anlaufstellen für digitale Wirtschaft in Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf, im Ruhrgebiet und im Münsterland.

Digitale Aufbruchstimmung im Ruhrpott

WDR 5 Morgenecho - Westblick am Morgen | 04.04.2018 | 03:48 Min.

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Sie waren von der rot-grünen Vorgängerregierung gegründet worden. Zu den kommunalen Kernaufgaben gehöre es, bezahlbare Büro- und Arbeitsflächen für Gründungswillige zu schaffen, heißt es in dem Papier.

Nur jede siebte Gründung durch eine Frau

Speziellen Beratungsbedarf sehen die Grünen für Produkte und Geschäftsmodelle mit besonderem ökologischen und sozialen Anspruch sowie für Frauen. Nur jede siebte Gründung gehe auf eine Frau zurück.

Stand: 02.05.2018, 13:22