Drei Naturparks in NRW ausgezeichnet

Naturpark Hohes Venn – Eifel

Drei Naturparks in NRW ausgezeichnet

  • Naturparks Nordeifel, Teutoburger Wald/Eggegebirge und Siebengebirge prämiert
  • Förderungen zwischen 140.000 und 400.000 Euro
  • Umsetzung der Projektideen bis 2021

Die Naturparks Nordeifel, Teutoburger Wald/Eggegebirge und Siebengebirge sind die Gewinner des Landeswettbewerbs "Naturpark.2021.Nordrhein-Westfalen". Das hat Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) am Montag in Königswinter bekannt gegeben. Die Parks können mit einer Förderung zwischen 140.000 und 400.000 Euro rechnen.

Insgesamt werden über den Wettbewerb rund eine Million Euro Fördermittel vergeben. Die Umsetzung der Projekte erfolgt in den Jahren 2019 bis 2021.

Erster Preis für Eifel-Sternenhimmel

Der Naturpark Nordeifel legte unter dem Titel "Unterm Sternenzelt - Eifel bei Nacht" ein Konzept zur Bewahrung des dunklen Nachthimmels und zur Vermittlung der Schönheit des Sternenhimmels vor, das von der Jury mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde. Der Blick für die Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf Gesundheit und Biodiversität soll so geschärft werden.

Teutoburger Wald setzt auf Familien

Der zweite Preis wurde von der Jury an den Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge vergeben. Mit seinem Beitrag "Familien.Zeit.Natur" setzt der Naturpark ganz auf Familien mit Kindern. Familien sollen sich gemeinsam auf spannende Entdeckertouren durch den Naturpark begeben.

Im Siebengebirge "Heimat gestern und Morgen" neu entdecken

Der Naturpark Siebengebirge, der mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurde, lädt unter dem Motto "Unser Siebengebirge - Heimat gestern und Morgen" die Menschen, die im Naturpark oder in der Naturparkregion leben ein, ihre Heimat neu zu entdecken.

Das Siebengebirge am Rhein

Das Siebengebirge am Rhein hat schon so manchen Wanderer verzückt. Sowohl mit seiner Landschaft, die durch besonders strenge Naturschutzregeln geschützt wird, als auch mit seinen Legenden. Die Legende von dem "fiesen Drachen", der zum Spaß Frachtschiffe auf dem Rhein verbrannte, kennen auch heute noch viele Bonner. Zahlreiche Wanderwege, Parks, Schlösser, Klöster und Museen locken regelmäßig Besucher an.

Burgruine auf dem Drachenfels

Der Berg Drachenfels hat seinen Namen natürlich von dem "fiesen Drachen". Nachdem er ein Schießpulver belandenes Frachtschiff angezündet hatte, ist dieses mit einem lauten Knall explodiert, den man wohl bis nach Köln hören konnte. Das hat den Drachen so verschreckt, dass er ausgezogen ist.

Der Berg Drachenfels hat seinen Namen natürlich von dem "fiesen Drachen". Nachdem er ein Schießpulver belandenes Frachtschiff angezündet hatte, ist dieses mit einem lauten Knall explodiert, den man wohl bis nach Köln hören konnte. Das hat den Drachen so verschreckt, dass er ausgezogen ist.

Sprachforscher sagen zwar, dass sich der Name Drachenfels von dem Vulkangestein "Trachyt-Quarz" herleitet aus dem der Fels besteht, aber die Drachensage ist natürlich schöner.

Wer den Aufstieg zum Drachenfels gemütlich gestalten will, kann mit der schon seit über 135 Jahren betriebenen Drachenfelsbahn fahren.

Der Name "Siebengebirge" soll sich gar nicht von dem sieben Bergen ableiten, die es umfasst, sondern vom mundartlichen Begriff "siffen", was so viel wie "regnen" bedeutet.

Stand: 10.12.2018, 16:51