Gewalt gegen Frauen: Opferhilfe soll besser werden

Gewalt gegen Frauen: Opferhilfe soll besser werden

  • Besserer Schutz für Frauen vor Gewalt
  • Land will Angebotslücken schließen
  • Wissenschaftliche Studie angekündigt

Die NRW-Landesregierung will Frauen besser gegen sexualisierte Gewalt, Zwangsheirat und Menschenhandel schützen. Angebotslücken im Hilfs- und Beratungsnetz der Städte und auf dem Land sollen mit einer wissenschaftlichen Studie identifiziert und geschlossen werden, kündigte NRW-Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Montag (14.01.2019) in Düsseldorf an.

Die Untersuchung startet demnach im Februar. Derzeit fördert die Landesregierung nach eigenen Angaben 62 Frauenhäuser, 58 allgemeine Frauenberatungsstellen sowie weitere 52 spezialisierte Anlaufpunkte - etwa gegen Gewalt und Zwangsheirat. Aus dem Landeshaushalt stehen für das gesamte Schutz- und Beratungsnetz rund zehn Millionen Euro bereit.

Ergebnisse im Frühjahr 2020

Bei der Studie befragt ein sozialwissenschaftliches Institut Gleichstellungsbeauftragte, Sozialdezernenten und Frauenhilfe-Einrichtungen online. Erfasst werden sollen Leistungsspektrum, Kapazität, Nachfrage sowie die Zugänglichkeit der Angebote. Mit Ergebnissen sei im Frühjahr 2020 zu rechnen, hieß es.

Stand: 14.01.2019, 14:38