Laschet kritisiert Schulschwänzer für Demos

Armin Laschet im Studio Westblick

Laschet kritisiert Schulschwänzer für Demos

Von Thomas Drescher / Martin Teigeler

  • Ministerpräsident kritisiert Schülerdemos
  • Schuleschwänzen sei der leichtere Weg
  • Laschet bekommt dafür viel Gegenwind

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Schülerdemonstrationen "Fridays for Future" kritisiert, weil die Kinder und Jugendlichen während der Schulzeit und nicht in ihrer Freizeit protestieren.

Er fände es glaubwürdiger, wenn Schülerinnen und Schüler sich zu Tausenden nach Schulschluss versammeln und damit ein persönliches Opfer in ihrer Freizeit bringen würden, sagte er im WDR. Das wäre ein stärkeres Signal. Die Schule zu schwänzen sei der leichtere Weg.

Armin Laschet kritisiert Schüler-Demos am Freitag

WDR 5 Westblick - Interview 05.02.2019 18:09 Min. WDR 5

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Protest nur am Wochenende?

Gefragt nach den Demonstrationen für den Frieden und gegen Atomkraft in seiner Jugend, sagte Laschet, er selbst habe nicht mit demonstriert, weil er anderer Meinung war. Aber diese Proteste hätten immer am Wochenende stattgefunden.

In den sozialen Medien musste Laschet für seine Aussagen viel Kritik einstecken - er bekam aber auch Unterstützung.

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Die NRW-Grünen solidarisierten sich mit den demonstrierenden Schülern. Grünen-Landeschef Felix Banaszak sagte: "Wir unterstützen die jungen Menschen in ihrem Einsatz gegen die Klimakrise."

Stand: 06.02.2019, 15:35