"Fridays for Future": Hunderte Demonstranten in NRW

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"Fridays for Future": Hunderte Demonstranten in NRW

  • "Fridays for Future"-Demos in NRW
  • Internationale Protestaktion am 15. März
  • Demonstrationen sind umstritten

Für mehr Klima- und Umweltschutz sind in mehreren nordrhein-westfälischen Städten am Freitag (08.03.2019) wieder hunderte junge Menschen auf die Straße gegangen.

Bei der ersten Demo der Bewegung "Fridays for Future" in Solingen protestierten nach Polizeiangaben etwa 750 Teilnehmer. In anderen Städten kamen deutlich weniger als erwartet.

In Duisburg berichtete die Polizei von 70 demonstrierenden Schülern und Studenten, angemeldet waren 200. In Dortmund gingen nach Polizeiangaben rund 100 Menschen auf die Straße, in Düsseldorf waren es 50.

"Viele Städte bereiten sich auf nächste Woche vor", sagte eine Sprecherin von "Fridays for Future". Eine für den 15. März geplante internationale Protestaktion solle "ganz groß" werden. In Deutschland wollten sich Demonstranten in 150 bis 200 Städten beteiligen.

Unterstüzung für Fridays for Future

COSMO Daily Good News 07.03.2019 01:26 Min. Verfügbar bis 06.03.2020 COSMO

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Bundespräsident unterstützt Schüler-Demos

Erstmals hat sich am Freitag Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu den Freitagsdemos geäußert und die Schülerproteste für mehr Klimaschutz ausdrücklich begrüßt.

Viele der Erwachsenen hätten noch nicht gemerkt, "dass es fünf vor zwölf ist", sagte Steinmeier.

Die globale Bewegung bringt seit Monaten Tausende Schüler und Studierende freitags auf die Straße. Die Demonstrationen sind umstritten, weil manche Schüler deshalb den Unterricht versäumen.

WDR 2 Die Beobachter - Thomas Fischer: "Vormittags Schule, nachmittags Klimademo"

WDR 2 Beobachter 08.03.2019 03:40 Min. Verfügbar bis 07.03.2020 WDR 2

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Stand: 08.03.2019, 17:01