Land NRW fördert zwei Frauenberatungsstellen

Eine junge Frau hockt am Boden, die Arme über den Knien verschränkt, mit blauen Flecken an den Beinen.

Land NRW fördert zwei Frauenberatungsstellen

  • Zwei weitere Frauenberatunggstellen gefördert
  • Geld geht an Vereine im Kreis Soest und Mettmann
  • Gebiete bisher unversorgt

Das Land NRW hat am Freitag (14.02.2020) bekanntgegeben, dass es zwei weitere Frauen-Beratungsstellen fördert. Bezuschusst werden Vereine aus dem Kreis Mettmann und Soest.

Zeitlich fällt dies zusammen mit weltweiten Tanz-Protesten, die auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen sollen. "'One Billion Rising" heißt die Aktion.

Kreis Soest und Mettmann bisher unversorgt

Bislang werden 58 Frauen-Beratungsstellen in NRW finanziell unterstützt. Nun kommen zwei weitere hinzu: der SKFM Mettmann e.V. und die Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen.

In beiden Gebieten habe es bislang keine Landesförderung gegeben, erklärte Ina Scharrenbach (CDU), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

"Frauen-Beratungsstellen und Frauenhäuser sind eine der tragenden Säulen des Opferschutzes. Die Mitarbeitenden leisten vor Ort eine herausragende Arbeit für von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen", lobte die Ministerin.

Laut dem Dachverband der autonomen Frauenberatungsstellen NRW erlebt jede vierte Frau in Deutschland häusliche Gewalt. Die Einrichtungen bieten daher psychosoziale Beratungen an. Schwerpunkte neben Gewalt in Beziehungen sind Trennung bzw. Scheidung und allgemeine Lebensberatung. Gespräche sind kostenlos und auf Wunsch anonym.

Ein Netzwerk gegen Femizide Frau tv 13.02.2020 06:31 Min. UT Verfügbar bis 13.02.2021 WDR Von Klaus Kuderer

Stand: 14.02.2020, 11:37