Elf islamistische Gefährder 2019 aus NRW abgeschoben

Abgelehnte Asylbewerber steigen in ein Flugzeug ein.

Elf islamistische Gefährder 2019 aus NRW abgeschoben

  • NRW veranlasst 2019 elf Rückführungen
  • Abschiebungen nach Afghanistan, Tadschikistan, Libanon und Türkei
  • Insgesamt etwa 230 islamistische Gefährder

In Nordrhein-Westfalen sind in diesem Jahr elf islamistische Gefährder abgeschoben worden. Laut Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) hat NRW damit 44 Prozent aller bundesweiten Rückführungen von Gefährdern im Jahr 2019 vorgenommen.

Die Abgeschobenen stammen unter anderem aus Afghanistan, Tadschikistan, Libanon und der Türkei. Wie das NRW-Innenministerium dem WDR am Montag (23.12.2019) mitteilte, waren Ende November 229 islamistische Gefährder in NRW registriert. Dies sei eine leichte Abnahme im Vergleich zum September gewesen. Die Schwankungen der Zahlen sind durch Ein- und Ausreise der Gefährder bedingt.

Seit rund einem Jahr gilt in NRW ein verschärftes Polizeigesetz, das unter anderem die Überwachung von terroristischen Gefährdern erleichtern sollte.

Wie funktioniert Abschiebung? | Deutsch-Persisch 10:34 Min. Verfügbar bis 13.12.2024

Stand: 23.12.2019, 12:46