Mehr Unterstützung für Denkmal-Eigentümer in NRW

Mehr Unterstützung für Denkmal-Eigentümer in NRW

  • Land soll Privateigentümer mehr unterstützen
  • Antrag von CDU und FDP im NRW-Landtag
  • Auch neue Nutzung von Denkmälern ermöglichen

Eigentümer von Denkmälern in NRW sollen bei deren Erhalt und nachhaltiger Nutzung vom Land besser unterstützt werden. Das wollen die Regierungsfraktionen von CDU und FDP mit einem am Montag (08.10.2018) in den Landtag eingebrachten Antrag durchsetzen.

Danach sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen so verändert werden, dass Anforderungen der Barrierefreiheit, energetische Sanierungen, die Nutzung regenerativer Energien und der Umweltschutz mit der Nutzung des Denkmals besser in Einklang gebracht werden können. In NRW gibt es laut CDU und FDP mehr als 85.000 Bau- und Bodendenkmäler. Über 64.000 der Baudenkmäler sind in privatem Eigentum.

Denkmäler sind "ein starkes Stück Heimat"

"Im Einklang mit dem Denkmalcharakter" sollen auch neue Nutzungsmöglichkeiten von Denkmälern ermöglicht werden. Denkmäler seien mehr als Zeitzeugen, heißt es in dem gemeinsamen Antrag von CDU und FDP. "Sie sind ein starkes Stück Heimat, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern." Deshalb müssten Denkmäler als sakrale Räume, Wohnorte oder Begegnungsstätten für Kunst, Kultur und Wissenschaft mehr "in die Mitte der Gesellschaft" gerückt werden.

Dazu könne auch eine wirtschaftliche und gewerbliche Nutzung von denkmalgeschützten Gebäuden gehören. Neben Bund, Land und Kommunen leisteten private und kirchliche Eigentümer einen "herausragenden Beitrag" zum Erhalt der Baudenkmäler in NRW.

Stand: 08.10.2018, 14:30