Corona treibt Kurzarbeit auf Rekordhoch

Corona treibt Kurzarbeit auf Rekordhoch

  • Anzeigen zur Kurzarbeit auf Rekordniveau
  • Allein in NRW Anträge von 96.000 Firmen
  • Noch keine Zahl der erwarteten Kurzarbeiter

Allein in NRW haben wegen der Corona-Pandemie bis zum 27. März rund 96.000 Unternehmen Kurzarbeit beantragt. Die eingegangenen Anträge sollen schnell und unbürokratisch bearbeitet werden, teilte die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag (31.03.2020) in Düsseldorf zu den Anzeigen "auf Rekordniveau" mit.

Dreimal so hoch wie in der Finanzkrise 2009

Zum Vergleich: Als Folge der Finanzkrise hatten 2009 im Verlauf des gesamten Jahres in NRW 28.663 Unternehmen Kurzarbeit angemeldet. Damals waren bis zu 1,44 Millionen Menschen bundesweit auf Kurzarbeit angewiesen. Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit lässt sich derzeit für 2020 noch nicht abschätzen.

Mit Kurzarbeit will der Gesetzgeber verhindern, dass Arbeitnehmern sofort die Entlassung droht, wenn ihr Betrieb wirtschaftlich in Schwierigkeiten gerät. Hierbei wird die Arbeitszeit vorübergehend verkürzt. Die Arbeitnehmer erhalten von der Bundesagentur für Arbeit bis zu 60 Prozent des entgangenen Nettolohns, wenn sie Kinder haben bis zu 67 Prozent.

Corona: So hilft der Staat den Unternehmen Hart aber fair 30.03.2020 01:33 Min. Verfügbar bis 30.03.2021 Das Erste

Stand: 31.03.2020, 14:00