Links: Eine Karte von NRW zeigt verschiedene Kreise und deren Inzidenz, rechts: Das Coronavirus ist abgebildet.

Aktuelle Daten zur Corona-Krise in NRW

Stand: 19.05.2022, 07:28 Uhr

  • Aktuelle Daten zur Hospitalisierungs-Inzidenz und weiteren Indikatoren
  • Aktuelle Daten zur Verbreitung des Coronavirus in NRW
  • Aktuelle Daten zum Stand der Impfungen
  • Tägliche Informationen zu den Krankenhaus-Kapazitäten
  • Informationen zur Entwicklung bis auf Kreisebene

Auf dieser Seite geben wir einen Überblick über die folgenden, für die Bewertung des Infektionsgeschehens und der politischen Entscheidungen relevanten Zahlen aus Nordrhein-Westfalen zum Coronavirus.

Entwicklung der landesweiten 7-Tage-Inzidenz

Die Dynamik des Infektionsgeschehens zeigt sich in der Sieben-Tage-Inzidenz, also der Zahl der Menschen je 100.000 Einwohner, die sich innerhalb von sieben Tagen neu infiziert haben. Hier die Übersicht über die Entwicklung dieser Zahl auf Landesebene - gesamt und aufgeteilt nach Altersgruppen.

7-Tage-Inzidenz in den Kreisen und kreisfreien Städten

Die Situation in den Krankenhäusern

Neben der Inzidenz ist ein weiterer entscheidender Faktor zur Bewertung des Infektionsgeschehens die Zahl der Menschen, die wegen einer COVID-19-Infektion im Krankenhaus behandelt werden muss. Die NRW-Landesregierung hat drei Leitindikatoren festgelegt: Die 7-Tage-Hospitalisierung, den Anteil der COVID-19-Patienten auf Intensivstationen und die 7-Tage-Inzidenz.

Die Hospitalisierungsinzidenz regelt, welche möglichen Maßnahmen in den Bundesländern zur Eindämmung der Pandemie getroffen werden können. Spätestens ab einem Wert von drei gilt für Veranstaltungen die 2G-Regel, ab einem Wert von sechs die 2G-Plus-Regel und ab einem Wert von neun sollen weitere Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen hinzukommen.

Situation auf den Intensivstationen

Die regionale Verfügbarkeit von Intensivbetten und Beatmungsmöglichkeiten zeigen Daten des DIVI-Intensivregisters. Dorthin melden die Krankenhäuser in Deutschland täglich aktuelle Zahlen.

Die Datenlage

Datenlage – woher stammen die Daten und wie aktuell sind sie?

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Bewertung Fallzahlen und Inzidenz

Die Meldungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zu Fallzahlen und Inzidenzen sind zur Zeit ungenau. Das hat mehrere Gründe. Zum einen sind die Gesundheitsämter durch die hohen Fallzahlen überlastet und es kommt zu verspäteten Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten an das Robert Koch-Institut.

Zum anderen haben auch fehlende Testkapazitäten Einfluss auf den Zeitpunkt gemeldeten Fallzahlen, da nur durch PCR-Tests bestätige Infektionen an das RKI gemeldet werden. Ein weiterer Aspekt: Die veränderte Teststrategie sieht trotz einer Warnung in der Corona-Warn-App oder einem positiven Schnelltest keine anschließende PCR-Testung mehr vor.

Hospitalisierungsinzidenz

Die Ausbreitung der Omikron-Variante führt zwar zu höheren Infektionszahlen, die Verläufe der Infektion sind aber in der Regel schwächer. Dadurch sind die Angaben zu Infektionszahlen und Inzidenzen nicht mehr so entscheidend für die Bewertung des Infektionsgeschehens wie noch in früheren Infektionswellen. Entscheidend ist vielmehr die Situation in den Krankenhäusern. Um diese abzubilden, nutzt das RKI die so genannte Hospitalisierungsinzidenz.

Sie beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner wegen einer COVID-19-Infektion ins Krankenhaus kommen. Auch hier gibt es Meldeverzögerungen, die täglich gemeldete Inzidenz liegt in der Regel deutlich unter der tatsächlichen Inzidenz. Aus diesem Grund gibt das RKI auch eine „adjustierte“ Hospitalisierungsinzidenz heraus, in der statistisch die tatsächliche Hospitalisierung geschätzt wird. Beide Zahlen finden sich auf der WDR-Datenseite.

Unterschiedliche Fallzahlen

Die Daten zu den Fallzahlen stammen seit dem 30. Juni 2020 in erster Linie vom Robert-Koch-Institut (RKI), das täglich die aktuellen Informationen zur Entwicklung der Infektionszahlen veröffentlicht. Diese Zahlen speisen sich aus den Meldungen der Kreise und kreisfreien Städte nach Infektionsschutzgesetz (IfSG), die das NRW-Gesundheitsministerium ebenfalls veröffentlicht.

Diese Zahlen haben meist einen zeitlichen Verzug gegenüber den Zahlen, die Kreise und kreisfreie Städte zum Beispiel auf ihren Webseiten veröffentlichen. Zur besseren Vergleichbarkeit der Zahlen - auch bundesweit - haben wir uns entschieden, auf die Zahlen des RKI zurückzugreifen.

Für den internationalen Vergleich werden häufig Zahlen der Johns Hopkins Universität (JHU) genutzt. Diese Daten sind in NRW den Daten des Gesundheitsministeriums und des RKI voraus. Da die Methodik der Datenerhebung aber nicht so transparent ist wie bei den offiziellen Zahlen, nutzt der WDR die Zahlen des RKI.

Belegung Intensivstationen

Die Daten zur Belegung der Krankenhäuser stammen vom IG NRW, dem Informationssystem Gefahrenabwehr NRW sowie dem DIVI-Intensivregister.

Impfzahlen

Die Daten zur Impfkampagne stammen vom Robert Koch-Institut. Die Erhebung dieser Daten erfolgt nach RKI-Angaben in den Impfzentren und durch die mobilen Impfteams. Über eine Webanwendung werden die Daten über die Kassenärtzlichen Vereinigungen (KV) Nordrhein und Westfalen an die Bundesdruckerei übermittelt und dort vom RKI abgerufen. Eine Aktualisierung erfolgt täglich.

Die Gesamtzahl mindestens einmal Geimpfter umfasst alle Personen, die Erstimpfungen mit den Impfstoffen von BioNTech, Moderna oder AstraZeneca oder eine Impfung mit dem Impfstoff Janssen erhalten haben. Als vollständig geimpft gelten alle Personen, die Zweitimpfungen mit BioNTech, Moderna oder AstraZeneca oder eine Impfung mit Janssen erhalten haben. Die Impfungen mit Janssen sind daher sowohl in der Gruppe "mindestens einmal geimpft" als auch in der Gruppe "vollständig geimpft" enthalten. Sie werden für die Gesamtzahl der verabreichten Impfungen jedoch nur einmal gezählt.

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