Rund 2.800 Bomben 2018 in NRW unschädlich gemacht

Zweite Weltkriegsbomben werden recycelt

Rund 2.800 Bomben 2018 in NRW unschädlich gemacht

  • Mehr Weltkriegsbomben unschädlich gemacht
  • Keine Unfälle bei der Entschärfung
  • 22 Millionen Euro für Kampfmittelbeseitigung

Die Kampfmittelräumer in NRW haben 2018 unter anderem wegen der anhaltend guten Baukonjunktur deutlich mehr Arbeit gehabt als im Vorjahr. Die Zahl der unschädlich gemachten Bomben stieg von knapp 2.000 im Vorjahr auf gut 2.800 Bomben, wie das Innenministerium am Freitag (15.03.2019) in Düsseldorf mitteilte. Das entspricht einem Zuwachs von etwa 45 Prozent.

Dabei habe es keine Unfälle gegeben, hieß es. Bei der Entdeckung von Munition seien vier Menschen verletzt worden. Das Land gab 2018 für die Kampfmittelbeseitigung 22 Millionen Euro aus.

Nicht alles an Sprengstoff detonierte im Zweiten Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkriegs sind nach Ministeriumsangaben zwischen 1939 und 1945 allein 675.000 Tonnen Sprengstoff auf Nordrhein-Westfalen abgeworfen worden sein. Dazu komme die Munition durch Kämpfe am Boden. Nicht alles sei detoniert, vieles sei im Boden geblieben.

Stand: 15.03.2019, 16:41