In NRW hapert es bei der Bildung

Aufnahme einer Lehrerin an der Tafel

In NRW hapert es bei der Bildung

  • NRW landet in Studie auf vorletztem Platz
  • Bundesweite Verschlechterung
  • Nachholbedarf bei Computernutzung

In einem aktuellen Ranking der Bildungsqualität der 16 Bundesländer liegt NRW auf dem vorletzten Platz. Schlechter schnitt in der am Mittwoch (15.08.2018) präsentierten Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) nur Bremen ab. Damit ist NRW im Vergleich zur Studie des Vorjahres um einen weiteren Platz abgerutscht. Allerdings habe sich die Bildungsqualität in Deutschland nahezu bundesweit verschlechtert.

Eine Reihe von Problemen

Probleme zeigen sich in NRW bei mangelnder Bildung und Schulqualität wie auch bei unzureichenden Betreuungsbedingungen. "Statistisch betrachtet kommen auf eine Lehrkraft an Schulen und Hochschulen überdurchschnittlich viele Schüler und Studierende", heißt es im Bildungsmonitor. Zudem gebe es nicht viele erfolgreiche Absolventen an beruflichen Vollzeitschulen.

Nachholbedarf bei der Computernutzung

Bei der Computernutzung haben Schulen und Hochschulen in NRW im Vergleich zu anderen Ländern weiter Nachholbedarf. Das Land gehöre bei der Digitalisierung zu den durchschnittlichen Bundesländern. Es gebe Schwächen bei der IT-Ausstattung der Schulen und bei der Ausbildung an Hochschulen ebenso wie im Forschungsbereich an Unis.

Sachsen, Thüringen und Bayern vorn

Der Bildungsmonitor misst die Fortschritte im Bildungssystem der Länder. Er wurde auf Grundlage von 93 Indikatoren erstellt. Im aktuellen Bildungsmonitor wurde erstmals der Bereich Digitalisierung genauer untersucht. An der Spitze des Rankings steht Sachsen, gefolgt von Thüringen und Bayern.

Schlauheit in Zahlen? - Bildungsmonitor 2014

WDR 5 Leonardo | 19.08.2014

Stand: 15.08.2018, 15:03