Täglich bis zu vier Atomtransporte in NRW

Symbolbild: Atommüll

Täglich bis zu vier Atomtransporte in NRW

  • Überwiegend werden radioaktive Abfälle transportiert
  • NRW ist auch Transitland für Atommüll
  • Antwort der Landesregierung auf Anfrage der Grünen

In Nordrhein-Westfalen finden jeden Tag durchschnittlich drei bis vier genehmigungspflichtige Atomtransporte statt. Das geht nach WDR-Informationen vom Dienstag (28.05.2019) aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Grünen-Anfrage hervor. Insgesamt 2018 mehr als 13.000 Tonnen radioaktiven Materials von, nach oder durch Nordrhein-Westfalen transportiert. Es handelt sich dabei vor allem um radioaktiv belastete Abfälle, die etwa in der Medizintechnik anfallen.

Müll wird wiederverwertet oder verpackt

Zielort oder Absender war zumeist die Gesellschaft für Nuklearservice mit Standorten in Duisburg und Jülich. Dort werden schwach- und mittel-radioaktive Abfälle verwertet bzw. zerkleinert, getrocknet und in endlagergerechte Behälter verpackt. Der wohnortnahe Standort in Duisburg-Wanheim wird Ende 2019 geschlossen.

Hinzu kommen Transporte von radioaktivem Material durch Nordrhein-Westfalen, also im Transit. Zielländer sind unter anderem die Niederlande, Frankreich und die USA.

Wohl kein Atomendlager in NRW

WDR 5 Westblick - aktuell 24.04.2019 05:08 Min. Verfügbar bis 23.04.2020 WDR 5

Download

Stand: 28.05.2019, 18:45