Aktionstag gegen Paragraf 219a in sechs NRW-Städten

Bei einer Kundgebung in Münster machen sich Frauen dafür stark, das Werbeverbot für Abtreibungen abzuschaffen

Aktionstag gegen Paragraf 219a in sechs NRW-Städten

  • Unmut über Werbeverbot für Abtreibungen
  • Bundesweiter Aktionstag
  • Proteste in sechs NRW-Städten

Mehrere hundert Menschen haben am Samstag (26.01.2019) bei Kundgebungen in NRW gefordert, das Werbeverbot für Abtreibungen abzuschaffen. Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages fanden in sechs Städten des Landes Proteste statt.

Die zentrale Kundgebung in NRW mit rund 200 Teilnehmern ging in Münster über die Bühne. "Weg mit §219a: Mein Körper, meine Entscheidung" stand auf den Transparenten. Es sei ein Skandal, dass Ärzte Frauen immer noch nicht darüber informieren dürften, wie Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen werden. Viele Demonstranten hatten Kleiderbügel mitgebracht - ein Symbol dafür, wie Abtreibungen früher vorgenommen wurden. Auch in Aachen, Bielefeld, Dortmund, Hattingen und Wuppertal wurde protestiert.

Werbeverbot für Abtreibungen?

WDR 5 Morgenecho - Interview 18.10.2018 07:24 Min. Verfügbar bis 19.10.2019 WDR 5

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"Paragraf 219a gehört abgeschafft"

Konkret wandten sich die Demonstranten gegen den Paragrafen 219a. Darin ist für Ärzte das Verbot festgeschrieben, über Abtreibungen und die ärztlichen Methoden hierbei zu informieren. Der Paragraf 219a gehöre abgeschafft, hieß es.

Kompromiss zum Werbeverbot für Abtreibungen Aktuelle Stunde 13.12.2018 02:32 Min. Verfügbar bis 13.12.2019 WDR Von Martina Koch

Stand: 26.01.2019, 15:36