NRW hat zu wenige Ladestationen für E-Autos

NRW hat zu wenige Ladestationen für E-Autos

  • Rund 25.000 E-Autos in NRW gemeldet
  • Derzeit stehen 2.739 Ladestationen bereit
  • Infrastruktur ein Haupthindernis beim Ausbau der Elektromobilität

Nordrhein-Westfalen hat beim Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Stromtankstellen noch Nachholbedarf. Landesweit gab es Ende vergangenen Jahres 2.739 Ladestationen für Elektroautos, wie aus einer neuen Statistik des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervorgeht.

Damit liegt NRW hinter Bayern auf Platz zwei unter den Bundesländern. In Bayern gab es 3.618 Ladepunkte.

25.000 E-Autos in NRW

Bei den angemeldeten E-Autos liegt NRW auf Platz zwei, hinter Baden-Württemberg. Am Stichtag 1. Oktober 2018 waren nach Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes in NRW gut 25.000 Kraftfahrzeuge mit reinem Elektroantrieb angemeldet.

Ein weiteres Problem - neben fehlenden Ladestationen - sind die verschiedenen Steckersysteme. Fahrer von E-Autos müssen stets verschiedene Kabel mit sich führen, wenn sie ihren Strom nicht immer an der gleichen Tankstelle abzapfen können.

Hoher Preis, geringe Reichweite

Union und SPD haben sich im Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, "bis 2020 mindestens 100.000 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge zusätzlich verfügbar zu machen". Eine unzureichende Lade-Infrastruktur gilt als ein Haupthindernis beim Ausbau der Elektromobilität - neben dem hohen Preis der Fahrzeuge und der oft noch geringen Reichweite.

Mehr Ladepunkte für E-Autos in NRW notwenig

00:45 Min.

Stand: 20.01.2019, 09:16

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