Krankenhauskosten in NRW leicht gestiegen

Visite bei einer Patientin im  Krankenhaus

Krankenhauskosten in NRW leicht gestiegen

  • Krankenhauskosten steigen um 4,1 Prozent
  • Größter Posten sind Personalkosten
  • Zuwachs bei stationärer Versorgung

Die Kosten der 344 Krankenhäuser in NRW sind im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Wie das Statistische Landesamt am Freitag (02.11.2018) in Düsseldorf mitteilte, legten die Ausgaben 2017 gegenüber dem Jahr davor um 4,1 Prozent auf rund 24,9 Milliarden Euro zu. Die größten Posten bildeten dabei die Personal- sowie die Sachkosten mit 15,3 Milliarden beziehungsweise 8,9 Milliarden Euro.

Nach Angaben der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. hängt die Kostensteigerung im Personalbereich 2017 neben Tariferhöhungen unter anderem mit einer neuen Entgeltordnung zusammen. Damit sei der Bereich Pflege finanziell aufgewertet worden. Außerdem wurden laut Statistischem Landesamt mehr Ärzte und Pflegekräfte eingestellt.

Mit 21,2 Milliarden Euro entfiel der Großteil der Kosten der Krankenhäuser 2017 auf die stationäre Versorgung. In diesem Bereich gab es einen Zuwachs von 4,3 Prozent. Rund 4,6 Millionen Frauen und Männer wurden in den Kliniken als Patienten aufgenommen und behandelt, 33,2 Millionen Belegungstage verzeichnet. Die stationären Krankenhauskosten lagen bei durchschnittlich knapp 4.600 Euro je Fall. Das waren 4,7 Prozent mehr als im Jahr 2016.

Die Not der Krankenhäuser mit den Pflegekräften Westpol 14.10.2018 UT DGS Verfügbar bis 14.10.2019 WDR

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WDR 5 Quarks - Topthemen aus der Wissenschaft 11.09.2018 08:12 Min. Verfügbar bis 11.09.2023 WDR 5

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Stand: 02.11.2018, 11:30

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