Weniger Infektionen durch Krankenhauskeime

 Eine Petrischale mit MRSA-Keimen (Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus), aufgenommen in einem Universitätsklinikum.

Weniger Infektionen durch Krankenhauskeime

  • 764 MRSA-Fälle in NRW-Krankenhäusern 2018
  • Weniger Fälle in Nordrhein-Westfalen als 2017
  • Auch bundesweit Anzahl der Fälle rückläufig

Die Infektionen mit dem Krankenhauskeim MRSA sind in Nordrhein-Westfalen deutlich zurückgegangen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (17.01.2019) mitteilte, wurden im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen 764 Infektionsfälle gemeldet - nach 925 Fällen 2017.

Besonders viele durch den Erreger verursachte Infektionen hatte es im Jahr 2012 in NRW gegeben, mit damals 1.456 Meldungen. Die Erreger sind gefährlich, weil viele Antibiotika nicht gegen das Bakterium wirken. Für Menschen mit intaktem Immunsystem gelten sie in der Regel als harmlos.

Die Infektionen mit MRSA gehen in Deutschland insgesamt zurück. Pro 100.000 Einwohner gab es im bundesweiten Schnitt im vergangenen Jahr 2,75 Meldungen. 2017 waren es 3,39 und 2012 noch 5,57 Fälle. In NRW kamen 2018 auf 100.000 Einwohner 4,27 Meldungen. Laut RKI ist eine striktere Hygiene ein Grund für die positive Entwicklung.

Vorbildliches Krankenhaus in Deutschland Quarks 22.05.2018 04:31 Min. Verfügbar bis 22.05.2023 WDR

Stand: 17.01.2019, 17:29

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