Keine Krawalle nach Kölner 8:1 gegen Dresden

Keine Krawalle nach 8:1-Sieg des 1. FC Köln gegen Dynamo Dresden

Keine Krawalle nach Kölner 8:1 gegen Dresden

  • Großaufgebot der Polizei bei Köln gegen Dresden
  • Befürchtete Krawalle beim Fußballspiel blieben aus
  • Dynamo Dresden reagiert mit Unverständnis

Rauchwolken aus dem Gästeblock, aber keine gewaltsamen Ausschreitungen - die Kölner Polizei hat am Samstag (10.11.2018) nach dem 8:1 des 1. FC Köln in der 2. Fußball-Bundesliga gegen Dynamo Dresden eine weitgehend positive Zwischenbilanz gezogen.

Pyrotechnik während des Spiels

Nach Angaben einer Sprecherin blieben die erwartete Fankrawalle, auf die sich etwa 700 Polizeibeamte rund um das Rheinenergiestadion im Rahmen der Zweitligapartie eingestellt hatten, aus.

Während des Spiels seien im Dresdner Fanblock zwar erhebliche Mengen an Pyrotechnik abgebrannt worden. Dass jemand verletzt worden sei, sei jedoch bislang nicht bekannt.

Festnahmen habe es zunächst nicht gegeben, die Strafverfolgung laufe, hieß es. Im Vorfeld des Spiels sei ein mit Haftbefehl gesuchter Kölner festgenommen und Strafanzeige gegen einen Dresdner Anhänger gestellt worden, der den Hitlergruß gezeigt hatte. Die Polizei sicherte das Spiel mit einem Großaufgebot ab.

Köln feiert historischen Sieg: "Heute waren wir dran"

Sportschau | 10.11.2018 | 01:37 Min.

Kölner Polizei auf Krawalle vorbereitet

Die Kölner Polizei hatte im Vorfeld mit zahlreichen polizeibekannten und gewaltbereiten Anhängern des Zweitligisten Dynamo Dresden gerechnet - und sich entsprechend vorbereitet. Dynamo Dresden hatte dies mit Unverständnis quittiert.

"Wird dem Gesamtbild eine Fanszene nicht gerecht"

"Wir wissen, dass auch aus unserer Fanszene heraus immer wieder schwere Verfehlungen und Straftaten passieren", räumte Dresdens Vereinspräsident Holger Scholze ein. Die Polizei dürfe aber "keine ungleichen Maßstäbe" anlegen.

Stand: 11.11.2018, 11:33

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