Klimagipfel geht nach Madrid, nicht nach Bonn

Klimagipfel geht nach Madrid, nicht nach Bonn

  • Weltklimakonferenz findet in Madrid statt
  • Auch Bonn war im Gespräch
  • Entscheidung fiel am Freitag

Die Weltklimakonferenz wird vom 2. bis 13. Dezember 2019 in Madrid stattfinden. Das bestätigte die UNO am Freitag (01.11.2019) dem WDR. Zwischenzeitlich war auch Bonn als Austragungsort im Gespräch gewesen.

Experten hatten schon zuvor Zweifel angemeldet, dass die Bundesstadt Bonn die Aufgabe kurzfristig stemmen könne. Keine Stadt könne eine so umfangreiche Veranstaltung innerhalb von vier Wochen vorbereiten.

Konferenz solle in Chile stattfinden

Ursprünglich sollte die nächste Weltklimakonferenz in Chile über die Bühne gehen. Chile hatte aber die Ausrichtung wegen der schweren Proteste im Land abgesagt. Die Weltklimakonferenz gilt als einer der bedeutendsten Gipfel der Vereinten Nationen.

Das Klimasekretariat der Vereinten Nationen hat seinen Sitz in Bonn. 2017 hatte die Bundesstadt am Rhein den Gipfel ersatzweise ausgerichtet. Den Vorsitz hatte der kleine pazifische Inselstaat Fidschi, aber es wäre schwierig gewesen, dort so viele Menschen unterzubringen.

Stand: 01.11.2019, 15:49

Kommentare zum Thema

9 Kommentare

  • 9 hø'ø 01.11.2019, 17:49 Uhr

    Im Sinne des Klimas wäre es wesentlich besser, den Klimagipfel als Videokonferenz durchzuführen. Das spart viel Geld, die Schadstoffemissionen sind deutlich geringer, und in keiner Stadt muß die Bevölkerung unter übertriebenen Sicherheitsmaßnahmen leiden.

  • 8 Achim 01.11.2019, 17:04 Uhr

    Ja dann bleibt uns ja wenigstens ein weiteres Verkehrschaos erspart. Vom Verkehrschaos wird es ja in den nächsten Wochen genug geben. Aber Bonns OB kann die Kohle ja eh besser in der Beethofenhalle oder anderweitig verbrennen. Da brauchen wir keinen Klimagipfel mehr, der die Bürger in Bonn noch weiter belasten würde.

  • 7 Heinzb aus nrw 01.11.2019, 16:52 Uhr

    Wichtig ist doch , wer die Zeche zahlen muss , egal ob Bonn oder Spanien , zahlen wird Deutschland wohl letztendlich , denke ich . Zumal ja freiwillige Selbstverpflichtungen der regierenden Parteien vorliegen , als wenn Deutschland unter der Glasglocke liegt. Zahlen wird es das deutsche Volk und der deutsche Steuerzahler ungefragt . So ist es ebend in der vielgepriesenen Parl. Demokratie .

  • 6 Bernd Fries 01.11.2019, 16:45 Uhr

    … da iss ja auch wärmer als in Bonn!

  • 5 Wahrheitsucher 01.11.2019, 16:34 Uhr

    Gott sei Dank geht der Kelch an uns vorbei. Flughafen Köln Bonn bleibt im Normalmodus, der sowie so zu viel ist(Nachtflüge und Frachtflüge). Durch die vielen Baustellen zwecks Erreichbarkeit des Tagungszentrums in Bonn wäre nicht CO2 freundlich.

  • 4 gem19 01.11.2019, 08:14 Uhr

    Alles dreht sich um das Klima, die kleinen Leute sollen mehr fürs Fliegen bezahlen und dann ist gefühlt jede Woche woanders ein Klimagipfel wo die Politiker aller Herren Länder hinfliegen und nichts wirklich beschliessen. Es wird gequatscht und gequatscht. Versprechen gemacht die dann doch nicht eingehalten werden....es ist zum kitten.

  • 3 Gretl 31.10.2019, 17:53 Uhr

    Diese Heerscharen von Flugreisenden zu den Gipfel werden und wurden niemals durch Ergebnisse auf dem Weg zum Schutz des Klimas gerechtfertigt. Hört auf mit der Fliegerei! Kümmert euch zuhause um tatsächliche Maßnahmen! .

  • 2 Kritiker 31.10.2019, 13:28 Uhr

    So lange die Menschen im Klimawahn einem Kind nachlaufen, ist solch ein Gipfel der Höhepunkt des Fanatismus, mehr nicht!!!

  • 1 Uwe Kreis 31.10.2019, 12:21 Uhr

    Da gibt es den Vorachlag, den Klimagipfel kurzfristig nach Bonn zu holen, damit er nicht ausfällt. OK, 4 Wochen ist wenjg Zeit. Anstatt, wie Herr Reepen sagt, das ist nicht zu schaffen, hätte ich es gut gefunden, wenn er gesagt hätte, dass es eng werden kann, wir dennoch alles daran setzen würden, um es zu schaffen. Ich finde es einfach nur bedauerlich, wenn der Vorschlag direkt vom Tisch gefegt wird, schade. Leider eine typisch deutsche und pessimistische Haltung.

    Antworten (2)
    • Roya 01.11.2019, 09:53 Uhr

      Im Text wird doch gesagt, dass selbst 11 Monate für den letzten Gipfel sehr sportlich waren. Keine Ahnung wo sie jetzt eine vermeintlich deutsche Haltung reinlesen. Anstatt Pessimismus könnte man es auch Realismus nennen.

    • Happening 02.11.2019, 00:09 Uhr

      @Uwe Kreis - Mit einem Vielleicht ist niemandem geholfen, wenn sich die Karawane in Bewegung gesetzt hat. Ein klares Nein ist die bessere Lösung, finde ich.

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