WDR-Kinderrechtepreis: Vier Projekte aus NRW ausgezeichnet

WDR-Kinderrechtepreis: Vier Projekte aus NRW ausgezeichnet

  • WDR verleiht zum zwölften Mal Kinderrechtepreis
  • Gewinner aus Bonn, Solingen, Menden und Duisburg
  • Preise dotiert mit insgesamt 5.500 Euro

Am Sonntag (23.09.2018) hat der WDR zum zwölften Mal den Kinderrechtepreis verliehen. Die vier Gewinner in diesem Jahr sind Projekte und Initiativen aus Bonn, Solingen, Menden und Duisburg. "Der WDR sieht sich als öffentlich-rechtlicher Sender in der Pflicht, nicht nur über negative Entwicklungen bei den Kinderrechten zu berichten", sagte WDR-Hörfunkdirektorin Valerie Weber. Man wolle auch und gerade die vielen positiven Beispiele im Land würdigen.

Den mit 2.500 Euro dotierten ersten Preis erhielt das Bonner Musicalprojekt "Generation Z – kann doch was!". Statt Eintritt für ihre Aufführungen zu verlangen, bitten die Jugendlichen um Spenden, die dann vollständig an soziale Projekte für Kinder gehen.

Ministerpräsident erstmals Schirmherr

Der zweite Preis (2.000 Euro) ging an die Klasse 8b der Solinger Friedrich-Albert-Lange-Schule, die eine Patenschaft für ein Kinderhospiz übernommen hat. Der dritte, mit 1.000 Euro dotierte Preis ging an die evangelische Jugendhilfe in Menden für ihre traumapädagogischen Kinderfortbildungen.

Ein nicht dotierter Sonderpreis ging an das Duisburger "Institut für soziale Innovationen e.V." für ihr Projekt "Aufrichten!". Über die Preise hatten eine Kinder- und eine Erwachsenenjury abgestimmt. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte erstmals die Schirmherrschaft über den Preis übernommen, der seit 1994 vom WDR verliehen wird.

Stand: 23.09.2018, 12:53

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