Junge nach Stromschlag in Düren außer Lebensgefahr

Düren Hauptbahnhof

Junge nach Stromschlag in Düren außer Lebensgefahr

Der 13-jährige Junge, der am Mittwochabend (16.05.2018) am Dürener Bahnhof durch eine Oberleitung schwer verletzt wurde, ist außer Lebensgefahr. Das hat die Dürener Polizei dem WDR mitgeteilt.

Der Junge hatte mit zwei anderen Jugendlichen am Bahndamm gespielt und war dann auf einen Güterwagen geklettert. Dabei war er zu nah an die Oberleitungen gekommen, sodass ein Lichtbogen entstand.

Per Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Aachen

Durch den Stromschlag erlitt der 13-Jährige stärkste Verbrennungen und fiel auf die Schienen. Zeugen, die einen lauten Knall gehört hatten, verständigten Polizei und Feuerwehr. Der Junge wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Aachen geflogen. Mittlerweile ist sein Zustand stabil, von Lebensgefahr wird nicht mehr ausgegangen.

Freunde unter Schock

Seine beiden Freunde standen nach dem Unfall unter Schock. Der 15-Jährige, der versucht hatte, ihm zu helfen, wurde dabei leicht verletzt und musste ambulant im Dürener Krankenhaus behandelt werden.

Gefahren der Oberleitungen werden unterschätzt

Nach Angaben der Bundespolizei werden die Gefahren, die von Stromleitungen ausgehen, oftmals völlig unterschätzt oder sind nicht bekannt. Bereits die körperliche Nähe zu Oberleitungen der Bahn, zum Beispiel durch Klettern auf Bahnwaggons, genüge für einen Stromschlag. Die Oberleitung müsse hierfür nicht berührt werden. Ausführliche Präventionshinweise können ebenfalls bei der Bundespolizei angefordert werden.

Stand: 17.05.2018, 11:30

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