VRS verschiebt Entscheidung über höhere Ticketpreise

Ein Mann steht vor einem Fahrkartenautomaten der VRS

VRS verschiebt Entscheidung über höhere Ticketpreise

  • Entscheidung über höhere Ticketpreise vertagt
  • Politiker kritisieren mögliche Steigerung
  • Verkehrsunternehmen für Preiserhöhung

Der Tarifbeirat des VRS hatte empfohlen, Preise für Bus- und Bahnkunden um 2,5 Prozent pro Jahr zu erhöhen, ab dem Jahr 2020. Doch die Pläne stoßen auf Widerstand bei Verkehrsunternehmen und Politikern, sagte der Vorsitzende des Zweckverbandes des VRS, Bernd Kolvenbach, am Mittwoch (26.06.2019). Deshalb habe der Verband, in dem Politiker aus der Region vertreten sind, die für Freitag (28.06.2019) geplante Entscheidung vertagt.

Einige Politiker von SPD und Grünen im Beirat kritisieren die Empfehlung des Tarifbeirats zur Erhöhung der Preise. Sie fordern, dass die Ticketpreise gesenkt werden. Langfristig sei ein kostenloser ÖPNV angedacht.

Verkehrsunternehmen fordern Preissteigerung

Einige Verkehrsunternehmen des VRS rudern in die andere Richtung. Ihnen sei die geplante Preiserhöhung zu gering. Die steigenden Kosten für Material und Personal könnten sie so nicht decken.

Ein Sprecher des VRS sagte, es sei das erste Mal, dass eine Fahrpreiserhöhung so kurzfristig ausgebremst worden ist. Die Entscheidung soll voraussichtlich bei einer Sondersitzung im Juli dieses Jahres fallen.

Stand: 26.06.2019, 13:52

Weitere Themen

Aktuelle TV-Sendungen