"Jugend forscht"-Preise gehen nach NRW

24.05.2018: (v.l.) Florian Kämpchen, Gustav Becker und Patrick Dormanns  präsentieren ihre Entwicklung, die Rehkitze vor dem qualvollen Mähtod durch Mähdrescher bewahren soll

"Jugend forscht"-Preise gehen nach NRW

  • "Jugend forscht"-Sieger ausgezeichnet
  • Preise gehen auch nach NRW
  • Neuer Schraubstock entwickelt

Umweltschutz, Recycling und viele technische Tüfteleien: Beim Bundesfinale des Wettbewerbs "Jugend forscht" sind am Sonntag (27.05.2018) Dutzende Preisträger ausgezeichnet worden. Auch Teilnehmer aus NRW waren erfolgreich: Der erste Platz der Kategorie "Arbeitswelt" wurde dem 21-jährigen Felix Röwekämper zugesprochen.

Der Nachwuchsforscher aus Ibbenbüren hatte einen neuartigen Bohrmaschinen-Schraubstock mit integriertem Befestigungsmechanismus entwickelt: Ein sogenannter Spannhebel kann dabei per Hebelwirkung und mit besonderen Schrauben sehr fest an den Tisch gezogen und so besonders gut justiert werden.

Mehrere Sonderpreise

Weitere Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen wurden mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Darunter waren auch die 15-jährigen Schüler Florian Kämpchen, Patrick Dormanns und Gustav Becker aus Bergisch Gladbach. Sie entwickelten ein neues technisches Konzept, das in Zukunft die Zahl der von Mähdreschern getöteten Rehkitze reduzieren soll. Dabei wird eine Kamera und ein Wärmesensor am Mähdrescher befestigt - sobald die Software ein Tier erkennt, schlägt sie Alarm.

Bei der Siegerehrung in Darmstadt gratulierte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek (CDU), den Teilnehmern. "Sie zeigen eindrucksvoll, wie viel Talent, Wissensdurst und Schaffenskraft in unseren Nachwuchswissenschaftlern steckt", erklärte sie. Am Bundesfinale hatten insgesamt 182 Jungforscher im Alter von 15 bis 21 Jahren mit 105 Projekten teilgenommen.

"Jugend forscht" in Darmstadt

WDR 5 Leonardo Top Themen | 25.05.2018 | 05:41 Min.

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Stand: 27.05.2018, 13:17

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