Mittig: Caro Wißing, neben ihr ein Pfeil nach oben zeigend und Euroscheine, im Hintergrund: ein Thermostat

KOLUMNE

Preis-Schock - wo bleibt die Entlastung?

Stand: 29.01.2022, 08:53 Uhr

Strom, Gas, Lebensmittel - alles wird teurer. Die Politik tut zu wenig, um schwachen Haushalten schnell unter die Arme zu greifen, findet Caro Wißing. Dabei gäbe es Instrumente.

Von Caro Wißing

"Ihr neuer Erdgaspreis" steht in der Betreffzeile. Zwei Cent mehr pro Kilowattstunde. Eine Woche später flattert der nächste Brief rein. "Wir heben unsere Strompreise an". Ich habe echt noch Glück gehabt. Meine Energiekosten werden dieses Jahr voraussichtlich nur um einige Euro steigen. Trotzdem achte ich noch mehr als vorher darauf, die Heizung runterzudrehen, wenn ich mal nicht da bin oder den Stecker von Standby-Geräten rauszuziehen.

Was ich mir bislang kaum vorstellen konnte, sind die Sorgen und Nöte derer, die sowieso schon jeden Cent umdrehen und jetzt auch noch mit gestiegenen Energiepreisen, Benzinkosten und der generellen Inflation zurechtkommen müssen. Dann aber habe ich bei Recherchen einige dieser Menschen kennengelernt. Und was sie mir erzählt haben, beschäftigt mich seitdem ziemlich.

Bei vielen bleibt die Heizung kalt

"Mein monatlicher Stromabschlag hat sich erhöht. Ich war geschockt. Die ganzen Lebensmittelpreise steigen auch - das merke ich, wenn ich zum Discounter gehe. In jedem Bereich kriegt man das jetzt mit und ich weiß nicht, ob das noch ein Ende hat." Eine junge, alleinerziehende Mutter sitzt mir gegenüber. Sie hat zwei Töchter, siebzehn und elf Jahre alt. Wie sie das mit ihrem kleinen Teilzeiteinkommen noch stemmen soll? "Ich überlege, ob ich noch einen zweiten Job annehmen muss."

Eine ältere Dame, 83, stöbert auf dem Wochenmarkt zwischen den heruntergesetzten Kleidungsstücken, als ich sie anspreche. Einen Pullover für 15 Euro kann sie sich gerade nicht leisten. Ihre Rente ist klein. Der Großteil geht für Miete und Nebenkosten drauf.


"Ich lass' die Heizung bis 16 Uhr aus. Abends stelle ich sie kurz höher und nachts wieder aus, weil das sonst zu teuer ist." Rentnerin (83 Jahre alt)
Zwei ältere Damen stöbern in heruntergesetzten Kleidungsstücken auf dem Wochenmarkt.

Schnäppchenjagd auf dem Wochenmarkt - weil die Rente nicht reicht

Die Verkäuferin am Stand schaltet sich in unser Gespräch ein. "Wir sind alle am Sparen. Ich mache es so: Wenn ich gekocht habe, fülle ich den Topf schnell wieder mit Wasser und stelle ihn auf die noch heiße Herdplatte. Dann hab ich warmes Wasser zum Spülen."

Ein Student steht vor der Preistafel an der Tankstelle und wartet - seit anderthalb Stunden. "Ich hoffe, dass der Preis für Diesel noch etwas sinkt." 1,56 Euro pro Liter sind zu teuer für ihn. Er braucht das Auto, um zu seinem Nebenjob zu kommen, erzählt er mir. Wenige Straßen weiter der Besitzer eines kleinen Gemüsemarktes: "Sonst habe ich für den Laden 1.100 Euro Stromkosten gehabt. Mein Anbieter hat mir gekündigt. Jetzt bin ich in der Grundversorgung und soll 3.400 Euro zahlen." Lange könne er den Laden nicht mehr halten.

Gas, Heizöl, Strom - die Preise explodieren

Ich könnte weitere solcher Geschichten erzählen. Es gibt gerade sehr viele. Zwei Millionen Menschen haben laut Statistischem Bundesamt angegeben, nicht richtig zu heizen, weil sie es sich nicht leisten können. Das war 2019. Seitdem sind die Gas- und Heizölpreise teilweise explodiert. Die Strompreise steigen auch. Dazu kommt noch, dass einige Billigstromanbieter hunderttausenden Kunden kürzlich gekündigt haben.

Die sind doppelt gekniffen, weil sie jetzt erstmal bei den Grundversorgern teilweise den dreifachen Kilowattstunden-Preis zahlen müssen. Klar könnten sie sich einen neuen Anbieter suchen. Aber der Markt ist gerade extrem ausgedünnt. Und wenn jemand auch nur ein paar Monate in einem teuren Grundversorgertarif hängt, dann häufen sich da schnell mehrere Hundert Euro Mehrkosten an. Das können manche nicht stemmen - Stromsperren sind keine Seltenheit.

Und das Ende des Preis-Schocks ist noch gar nicht erreicht. Weil gestiegene Energiepreise auch die Wirtschaft treffen, wird alles teurer werden. Bei den Lebensmitteln und anderen Produkten merken das jetzt schon viele. Die Ursachen für das alles sind komplex: Rohstoffknappheit, Lieferengpässe, weltwirtschaftliche Verflechtungen usw.

Aber auch die deutsche Politik hat einen großen Anteil. Nirgendwo in Europa ist Energie so teuer wie in Deutschland. Steuern und Abgaben machen 41 Prozent des Strompreises aus. Und die CO2-Bepreisung wird in den kommenden Jahren auch noch weiter steigen.

Entlastung brauchen vor allem Einkommensschwache

Im Wahlkampf haben die Ampelparteien allesamt immer wieder vollmundig Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger versprochen. Von Klimageld war die Rede, das an die Haushalte zurückfließen sollte. Laut Koalitionsvertrag muss das Instrument erst noch entwickelt werden. Heißt: Kann dauern.

Auch die EEG-Umlage wollte man schnellstmöglich streichen. Anfang des Jahres ist sie erst einmal von 6,5 auf 3,72 Cent je Kilowattstunde reduziert worden. Eine vorgezogene Abschaffung, wie sie gerade auch die Opposition fordert, wird diskutiert. Dauert also auch noch.

Außerdem sind das Entlastungen, die allen zugute kommen würden - auch denen mit großem Geldbeutel. Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich finde es auch bedauerlich, dass eine Familie vielleicht den Sommerurlaub streichen muss, weil das Geld für Strom- und Gasrechnungen drauf geht. Aber bei anderen geht der Preis-Schock gerade an die Existenz.

Ich bin deswegen der Meinung:

"Wir brauchen sofort gezielte Hilfen für Menschen mit kleinen Einkommen, für Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner, Studierende und Auszubildende." Caro Wißing, Kolumnistin

Denn die haben jetzt die Nachzahlungsbenachrichtigungen im Briefkasten. Sie müssen jetzt das Auto betanken, um zur Arbeit zu kommen. Sie stehen jetzt vor der Entscheidung, ob sie das teure Gemüse in den Einkaufswagen legen können oder nur die Tütensuppe.

Dass es einen Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger geben soll, ist zwar ein richtiger Schritt - immerhin profitieren davon etwa 700.000 Haushalte - doch was ist mit Menschen, die kein Wohngeld bekommen und trotzdem gerade nicht wissen, wie sie ihre Rechnungen zahlen sollen? Für Hartz-IV-Empfänger werden gerade einmal 38 Euro Energiegeld veranschlagt. Geld vom restlichen Satz abzuzweigen, wird auch kaum möglich sein. Der ist 2022 um drei Euro angehoben worden. Drei Euro im Monat! Oder umgerechnet vier Toastbrote. Sieht so "mehr Respekt" aus, den Olaf Scholz im Wahlkampf immer wieder eingefordert hat? 

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Ohne Umverteilung und Regulierung geht es nicht

Vor ein paar Tagen habe ich mit Leonora Holling vom Bund der Energieverbraucher gesprochen. Sie schlägt vor: Bund und Länder könnten eine Art Härtefalltopf bereitstellen. Aus dem könnten unverschuldet in Not geratene Verbraucherinnen und Verbraucher zum Beispiel die Differenz bei erhöhten Abschlägen oder Nachzahlungen begleichen. Kritiker werden fragen: "Ja, aber woher das Geld nehmen? Der Staat verschuldet sich in Corona-Zeiten doch sowieso schon enorm." Es gibt Ideen.

Eine Kerosinsteuer zum Beispiel. Ausgerechnet der klimaschädliche Flugverkehr genießt bisher den Vorteil, dass auf den Treibstoff keine Steuern fällig werden. Die Bundesregierung hat selbst mal ausgerechnet, dass eine Kerosinbesteuerung auf Inlandsflüge jährlich 530 Millionen Euro einbringen würde. Außerdem könnte die Ampel an das Dienstwagenprivileg rangehen. Der deutsche Staat unterstützt Firmenwagen mit satten Steuerbegünstigungen. Zum einen kommt das in der Mehrzahl jenen zugute, die sowieso schon gut verdienen. Zum anderen haben die geförderten Fahrzeuge oft PS-starke Verbrennungsmotoren und sind damit auch noch klimaunfreundlich.

Ohne eine Umverteilung und mehr Regulierung wird es aus meiner Sicht nicht gehen. Die Inflation, die Preissteigerungen bei der Energie - das alles wird erst einmal so weitergehen. Kein Ende in Sicht. Wenn die Politik also nicht gegensteuert, werden das vor allem diejenigen zu spüren bekommen, bei denen es sowieso schon vorne und hinten nicht reicht. Die soziale Schieflage in Deutschland würde noch extremer werden.

Bekommt ihr die krassen Preiserhöhungen bei Strom, Gas, Benzin und Lebensmitteln auch so hart zu spüren? Was tut ihr dagegen? Und was sollte die Regierung tun, um Verbraucher und sozial Schwache zu entlasten? Lasst uns gerne darüber diskutieren - in den Kommentaren auf WDR.de oder auf Social Media.

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Kommentare zum Thema

36 Kommentare

  • 36 Hans Graf 02.02.2022, 19:23 Uhr

    Hallo erstmal...., in den WDR-Nachrichten ist über die Gaspreise folgendes zu lesen: "Ähnliches Bild beim Gas: Im Schnitt zahlen Kundinnen und Kunden je nach Wohnung für neue Verträge jetzt 73 bis 83 Prozent mehr, heißt es in der gerade veröffentlichten BDEW-Gaspreisanalyse" Mein bisheriger Gasversorger erhöht, nach der gerade eingegangenen Abrechnung für 2021, den Tarif um 120%-Steigerung (ohne Vorjahres-Boni mit einzupreisen); also insgesamt mehr als doppelt so teuer. Meine Anfrage beim Versorger vor Ort ergibt einen Tarif (nur einen, es gibt KEINE WAHL), der mich 305% mehr kosten soll, also mehr als das 4-fache des Vorjahrespreises. Und dieser "Grundversorgungstarif für Neueinsteiger" ist gegenüber Bestandskunden um 134% teurer....!!! 1.) Wieweit hat der STAAT eine Grundversorgungspflicht zu moderaten Preisen? 2.) Und warum sind die GASSPEICHERSTÄTTEN verkauft worden? 3.) Und warum sind diese auch nur gering gefüllt (ca.40%)? 4.) Und warum müßen wir BÜRGER uns das gefallen lassen?

  • 35 Lurchi 31.01.2022, 12:27 Uhr

    Hallo, zu der Inflation fällt mir folgendes ein. Habe mal im Studium gelernt. Hohe Inflation - steigende Zinsen. Auch das ist nicht mehr gültig. Es ist auch nicht gewollt. Die Babyboomer sind oder/und kommen jetzt langsam ins Rentenalter, haben bis zum Eintritt in die Rente 45- oder mehr Jahre gearbeitet und über Sparverträge, Lebensversicherung und sonstiges eine Summe gespart, für ihren Ruhestand. Die einen mehr und die anderen weniger, abhängig von den persönlichen Lebensumständen. Haben evtl. eine xxx.xxx Summe angespart und sollen nun einen x.xxx Betrag an Zinsen im Jahr für bekommen. Auch das ist nicht gewollt.

  • 34 Lurchi 31.01.2022, 12:10 Uhr

    Hallo, zu den übrigen Preissteigerungen im Non-Ennergiebereich fällt mir folgendes ein. Im Jahr 2021 wurde aufgrund der Pandemie und Inflation weniger konsumiert. Das Geldvermögen ist auf einen Rekordwert auf fast 7,7 Bilionen Euro gewachsen. Das gefällt der Lebensmittelindustrie - und Discountern, Supermärkte und Händlern, der Bekleidungsindustrie und Bekleidungshändlern, der Baumarktindustrie und Baumärkten überhaupt nicht. Wir Konsumenten sollen nicht sparen. Die eben genannten wollen unbedingt unser Geld. Also holen sie es sich über Preissteigerungen. Eigentlich bestimmt die Nachfrage das Angebot. Wenig Nachfrage - sinkende Preise. Hier wird mit künstlich erzeugter Rohstoffknappheit entgegen gesteuert. Knappe Rohstoffe - höhere Preise. Außerdem ist das Geld ja nicht weg, es hat bloß ein Anderer. Es kann nicht sein, der kleine Konsument spart und die Industrie- und Handel bekommt davon nichts ab. Geht garnicht.

  • 33 Lurchi 31.01.2022, 11:08 Uhr

    Hallo, was man nicht außer acht lassen sollte. Ein großteil der Bevölkerung spart schon seit -zig Jahren Energie, ob Strom oder Gas. Es wurden Leutmittel ersetzt, Geräte die einen hohen Energieverbrauch haben durch sparsame Geräte (Kuhlschrank, Waschine usw.) ersetzt, Heizungsanlagen wurden ausgetauscht, Thermostatventiele an den Heizkörpern eingebaut usw. Natürlich sind auch einige zusätzliche Geräte die Strom verbrauchen angeschafft worden z. B. 2 tes TV Gerät. Also versucht doch jeder Mensch irgendwie Energie zu sparen. Fazit: Der Energieverbrauch sinkt. Also fallen auch die Gewinne der Energieversorger geringer aus. Das gefällt den Aktionären überhaupt nicht! Der Vorstand, der Energieversorger kann wohl schlecht den Shareholdern erklären, - unsere Kunden sparen Energie - dadurch bekommt ihr weniger Dividende und der Wert der Aktie (Unternehmenswert) sinkt. Dann wird der Vorstand ausgetauscht. Unternehmen müssen jedes Jahr mehr Gewinn vermelden. Was bleibt übrig: Der Preis steigt.

  • 32 mawi 31.01.2022, 01:55 Uhr

    Liebe Autorin, Sie vergessen bei Ihrem Ruf nach Entlastung wohl, dass auch der Sozialstaat nicht endlos schröpfbar ist. Je mehr Entlastung Sie fordern, desto mehr neue Einkommensquellen muss der Staat generieren und noch ein paar neue Steuern erfinden. Jede Entlastung will bezahlt werden, aber auch Unverteilung hat ihre Grenzen. Jetzt heißt es eben, den Gürtel enger zu schnallen. Da ist noch viel Luft nach oben. Fragen Sie doch mal die leider inzwischen aussterbende Nachkriegsgeneration, wie das geht. Der Student, der 1,5 Stunden an der Tanke wartet, wäre vielleicht mit einem anderen Fortbewegungsmittel oder per pedes schon bei seinem Job gewesen.

  • 31 JeK 30.01.2022, 19:32 Uhr

    Es wird Zeit, dass die Mehrwertsteuer von der Stromsteuer genommen wird. Das würde eine deutliche Entlastung bringen. Wie kann es sein das hier schon seit Jahrzenten eine Doppelbesteuerung vorliegt und die Politik nur zuschaut.

  • 30 Edgar E. 30.01.2022, 11:26 Uhr

    Wartet ab, bis es sich nicht mehr verheimlichen läßt, das Anlagen zur Herstellung und Verteilung (Photovol., Windräder etc.) enorme Energie und Finanzmittel erfordern. Da hat das 2größte Parlament der Welt noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.

    Antworten (1)
    • Ylander 30.01.2022, 16:36 Uhr

      Letztes Jahr war so wenig Wind, das szusätzlich Strom aus den so verachteten fossilen Brennstoffen generiert werden musste, was die Preise zusätzlich in die Höhe getrieben hat. Bedanken sie sich bei den grünen Ideologen, die nun weiter kräftig ökologisch und ökonomisch fragwürdige Windkraftanlagen auf Teufel kommen raus errichten wollen. Komisch, ich muss mehrfach an Goethes Faust denken.

  • 29 Familie Pollmann 30.01.2022, 09:48 Uhr

    Danke, für die Erwähnung der Alleinerziehenden. Ich kämpfe seit Jahren mit dem Geld. Die WG ist günstig, im Winter aber, trotz HZ, nur auf maximal 17-18 Grad warm zu bekommen. Das Haus ist nicht gedämmt, etwas anderes können wir uns nicht leisten. Ich fahre nicht in den Urlaub, bin auf mein Auto angewiesen und habe, da ich anständig arbeiten gehe, keinen Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Die Einkommens-Berechnungsgrenzen hängen wie ein Damoklesschwert über uns. Hier müsste auch dringend erwas passieren. Auch steuerlich werden Alleinerziehende bestraft. Die Preiserhöhungen bereiten mir schlaflose Nächte. Auch bei uns wird knapp geheizt, solange es auszuhalten ist, gar nicht. Ich sitze abends regelmäßig im Dunklen um Strom zu sparen. So sollte ein Leben, für das man sogar arbeiten geht, nicht aussehen. Mutter mit zwei Kindern (14 + 16)

    Antworten (1)
    • Ylander 30.01.2022, 16:31 Uhr

      Das ist tröstlich, zu lesen, dass es noch andere Menschen gibt, die sich mehr als 17 bis 18 Grad im Wohnzimmer im Winter nicht leisten können und auch abends im Dunkeln sitzen, um Strom zu sparen. Es ist aber ein Irrtum zu glauben, das ginge nur Alleinerziehenden so. Nein, auch vollzeiterwerbstätige Alleinstehende mit ehrlicher Arbeit sind betroffen. Das liegt daran, dass ihnen so viel für den so genannten Sozialstaat weggenommen wird. Doch es gibt eine Perspektive: Es wird wieder wärmer, und die Tage werden wieder länger.

  • 28 Hans-Jürgen Bonk 30.01.2022, 09:31 Uhr

    Sehr geehrte Frau Wißing Sie machen sehr konkrete Vorschläge - denen ich mich vollumfänglich anschließen möchte. Unsere Marktwirtschaft muß wieder sozialer, d.h. menschlicher und gerechter werden. Für die Kleinen und Schwachen in unserer Gesellschaft ist die Zeit für eine Umsetzung oft zu lang - nicht nur bei den Energiepreisen - um die es in ihrem Kommentar aktuell geht. Glück Auf!

  • 27 michaschlag 30.01.2022, 03:33 Uhr

    Ein derart wichtiges Thema, schließlich geht es um den sozialen Frieden und damit einen Pfeiler der Demokratie, im Stil einer Schülerzeitung zu behandeln ist ein Armutszeugnis für den WDR.

  • 26 Axel 29.01.2022, 21:26 Uhr

    Und jetzt hat meine Stadt sogar angekündigt, die Grundsteuer zu erhöhen. Hurra. Das trifft Mieter und Hausbesitzer. Wer kann sich das alles noch leisten?

    Antworten (1)
    • jupp 30.01.2022, 18:20 Uhr

      Meine Frau und Ich! Wir haben sogar zusätzlich ein günstiges EFH als Ferien- und Wochenendhaus, obwohl es in unserem Haushalt nur einen Verdiener gibt (und "Nur" kfm. Angestellter) Wir verschwenden aber auch keine Energie oder hauen unser Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld komplett für teure Reisen oder Geschenke auf den Kopf.

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