Rennradler bei der Sauerlandrundfahrt

Rennradler bei der Sauerlandrundfahrt

Rennradler bei der Sauerlandrundfahrt

Das einzige "richtige" Fahrrad-Straßenrennen in Deutschland hat in diesem Jahr unter Corona-Bedingungen im Sauerland stattgefunden - mit geänderter Strecke und ohne Zuschauer.

Knapp 120 Kilometer Rundstrecke bei Eslohe - die vierte Sauerlandrundfahrt durch Südwestfalen fand am Sonntag unter Pandemiebedingungen statt. Auf die traditionelle Strecke von Arnsberg nach Winterberg musste verzichtet werden. Stattdessen fuhren die Profis über Kreisstraßen bei Wenholthausen. Nur so konnte verhindert werden, dass zahlreiche Zuschauer sich an den Straßenrändern tummeln.

Rennradler bei der Sauerlandrundfahrt

"Das war eine der vielen Bedingungen, um das Rennen für die Rad-Bundesliga veranstalten zu dürfen", erklärte der Veranstalter, Jörg Scherf. Den Rennradlern wurde aber dennoch eine Bergtour mit anspruchsvollen Höhenunterschieden von 200 Metern abverlangt. In zehn Runden à 12 Kilometern kamen viele auf abgesperrten Kreisstraßen bei Eslohe an ihre Leistungsgrenzen. Die Teams sammelten hier im zweiten Lauf wichtige Punkte für die Rad-Bundesliga.

Hohes Tempo bei Sauerlandrundfahrt

Rennradler bei der Sauerlandrundfahrt

Im einzigen erlaubten Radrennen in NRW siegte Christian Koch aus Rheinland-Pfalz (Team Weitersburg). "Es war extrem anstrengend, alle hatten von Anfang an ein unglaubliches Tempo", sagte der 23-Jährige nach dem Rennen.

Bester Fahrer aus dem Sauerland wurde Michiel Stockmann vom Radsport-Team SKS Sauerland NRW. Er kam auf den 4. Platz. Über 330 Rennradler nahmen an der Sauerlandrundfahrt teil.

Stand: 19.09.2020, 20:55

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