Wenn der Rhein in die Städte schwappt

Wenn der Rhein in die Städte schwappt

Köln und Düsseldorf waren am Sonntag beliebte Ziele zum Hochwasser-Gucken. Hier schwappte der Fluss bis an die Promenaden. In Troisdorf ging allerdings ein ganzes Lokal baden.

Wasser überflutet das Rheinufer bei Köln

Beliebtes Fotomotiv der vergangenen Tage: Die Rheinpromenade in Köln mit überschwemmten Schiffsanlegern.

Beliebtes Fotomotiv der vergangenen Tage: Die Rheinpromenade in Köln mit überschwemmten Schiffsanlegern.

Der Pegel in Köln stieg am Sonntag (07.01.2018) noch weiter. Am Mittag erreichte er bereits knapp die Marke von 8,50 Metern.

Dem Wasser so nah: Wer sein Rad an der Rheinpromenade abstellte, bekam auf jeden Fall nasse Füße.

Hier stehen alle Schiffe still. Das Hochwasser bremste am Sonntag nicht nur Passagierschiffe, sondern auch beladene Frachtschiffe aus. Sie mussten Häfen für eine Zwangspause anlaufen.

Im südlichen Stadtteil Rodenkirchen waren diese Häuser schon von Wasser umspült.

Hochwasser-Besucher gab es auch in Düsseldorf ...

... wie zum Beispiel am Düsseldorfer Rheinpark.

Hier legt derzeit keine weiße Flotte mehr an.

Die Frachtschiffe, die die Urdenbacher Kämpe passierten, manövrierten vorbei an Bäumen und Büschen.

In dem Naturschutzgebiet war der Rhein ebenfalls weit über die Ufer getreten.

Das Rheinufer bei Meerbusch: Hier schwemmte durch die starke Strömung viel Treibgut an den Strand.

In der überfluteten Siegaue bei Troisdorf steht ein ganzes Restaurant unter Wasser.

Komplett überflutet ist auch die Insel Grafenwerth in Bad Honnef.

Stand: 07.01.2018, 17:13 Uhr