Wo pflegende Angehörige Hilfe finden: Fragen, Antworten und Links

Pflegende Angehörige

Wo pflegende Angehörige Hilfe finden: Fragen, Antworten und Links

  • Viele Hilfsangebote für pflegende Angehörige
  • Beratungen auch zu Hause
  • Anspruch auf Auszeiten vom Alltag

Ob nun Mutter, Vater oder Tante: Wenn ein Familienmitglied zum Pflegefall geworden ist, sind es oft die Angehörigen, die sich intensiv und aufopferungsvoll kümmern. Doch dabei stoßen die pflegenden Verwandten mitunter auch an ihre Grenzen. Für Betroffene gibt es zahlreiche Hilfsangebote.

Woran erkennen Angehörige, dass sie selbst mit der Pflege überfordert sind?

Wer zu Hause ein Familienmitglied pflegt, läuft Gefahr, die eigene Gesundheit zu vernachlässigen und sich selbst zu überfordern. Die Anzeichen hierfür sind ähnlich wie bei einem Burnout. Gefährlich wird es, wenn der Pflegende anfängt, sich selbst zu vernachlässigen. Auch ständiges aggressives Verhalten gegenüber der Pflegeperson - zum Beispiel Anschreien oder Ungeduld - deuten auf Überforderung hin.

Wo finden Angehörige Hilfe?

Pflegebüros und Pflegeberatungen von verschiedenen Trägern existieren in jeder größeren Stadt. Häufig erfolgt eine Beratung kostenlos. Bei den Krankenkassen gibt es spezielle Pflegeberater. Sie machen auch Hausbesuche und sehen sich die Situation vor Ort an.

Auf welche Hilfen haben pflegende Angehörige Anspruch?

Die Pflegeversicherung bietet Pflegenden einige Möglichkeiten, immer mal wieder eine Auszeit zu nehmen. Wer ein paar Tage ausspannen oder in den Urlaub fahren möchte, kann bei der Pflegeversicherung eine sogenannte Verhinderungspflege oder Kurzzeitpflege beantragen - die Pflegeperson kommt dann zum Beispiel vorübergehend in ein Heim. Die Verhinderungspflege können pflegende Angehörige auch stundenweise in Anspruch nehmen und in der Zeit etwa zum Arzt oder zum Friseur gehen oder einfach mal wieder Freunde treffen.

Stand: 14.12.2019, 20:44

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