Halloween: Polizei muss vielerorts in NRW einschreiten

Gruselgestalt

Halloween: Polizei muss vielerorts in NRW einschreiten

  • Viele Polizeieinsätze an Halloween
  • NRW-weit Körperverletzungen und Sachbeschädigung
  • Kontrollen auch in Raser- und Tuningszene

Eierwürfe, Vandalismus oder Körperverletzung: An Halloween hat die Polizei an vielen Orten in NRW einschreiten müssen. In Duisburg alarmierten Bewohner etwa wegen "Eier werfenden Geistern, laut grölenden Skeletten oder randalierenden Vampiren" die Beamten, wie die Polizei am Freitag (01.11.2019) mitteilte.

Die Beamten mussten NRW-weit vielfach Strafanzeigen wegen Körperverletzung oder Sachbeschädigung ausstellen. Auch Platzverweise wurden teils erteilt. Im Rhein-Erft-Kreis etwa gab es 36 Einsätze mit Halloween-Bezug.

Halloween

WDR 5 Tiemanns Wortgeflecht 28.10.2019 04:36 Min. Verfügbar bis 27.10.2024 WDR 5 Von Christoph Tiemann

Download

Ruhestörungen und Körperverletzungen

In Hamm wurden 27 halloweentypische Einsätze registriert, darunter Ruhestörungen, Körperverletzungen und das Zünden von Böllern, wie die Polizei mitteilte.

Im Kreis Viersen kam es zu 18 solcher Einsätze, im Kreis Wesel zu 37 und in Gelsenkirchen zu 44 Vorfällen. In Mönchengladbach sind bei knapp 20 Einsätzen zwei Menschen leicht verletzt worden.

Auch Poser- und Tuningszene im Visier der Polizei

Neben Halloween-Krawallen hatte die Polizei in Duisburg in der Nacht außerdem die Poser- und Tuningszene im Visier. In rund 40 Fällen hätten Verkehrsteilnehmer unter anderem wegen technischer Mängel, verbotenen Wendens oder Gurtverstößen Strafe zahlen müssen, wie die Polizei mitteilte.

Spitzenreiter bei einer Radarmessung war ein Autofahrer, der mit 93 Stundenkilometern durch eine 50er-Zone raste. Insgesamt waren 28 Autofahrer zu schnell unterwegs.

Stand: 01.11.2019, 16:01

Aktuelle TV-Sendungen