Bauland und Immobilien in NRW werden immer teurer

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Bauland und Immobilien in NRW werden immer teurer

  • Grundstücksmarktbericht 2018 liegt vor
  • Grundstücks- und Immobilienpreise in NRW erneut gestiegen
  • Preisanstiege von vier bis zehn Prozent

NRW ist ein beliebtes Wohnland. Das geht auch aus dem Grundstücksmarktbericht 2018 hervor, der jährlich vom Oberen Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Nordrhein-Westfalen erstellt wird.

Preisanstieg bis zehn Prozent

Der Bericht, der am Freitag (28.12.2018) vorgelegt wurde, informiert über Umsätze und Preise auf allen Grundstücksteilmärkten in Nordrhein-Westfalen. Bei unbebauten Grundstücken, Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen kam es zu Preisanstiegen von vier bis zehn Prozent.

Spitzenreiter Köln und Düsseldorf

Beim Quadratmeterpreis für unbebautes Bauland sind Köln und Düsseldorf Spitzenreiter. In "mittleren Wohnlagen", mit verdichteter Bebauung, wenigen Grünflächen, durchschnittlichen Einkaufsmöglichkeiten und guten Verkehrsanbindungen liegt der Preis für Bauland in Düsseldorf bei 740 Euro pro Quadratmeter.

Dagegen kann in der Eifel oder in Ostwestfalen, Bauland noch für einen Preis unter 50 Euro erworben werden.

1.550 Euro pro Quadratmeter

ARCHIV - 21.08.2018, Berlin: Bau von Eigentumswohnungen im Stadtteil Prenzlauer Berg. Gute Wohnungen sind vielerorts knapp und teuer. Die Bundesregierung hat das Problem erkannt und eine «Wohnraumoffensive» ausgerufen.

Wohnungsbau in NRW

Eine "gute Wohnlage" erfordere nach Angaben der Landesregierung ausreichend Frei- und Grünflächen, ein gepflegtes Straßenbild, sehr gute Verkehrsanbindung und Einkaufsmöglichkeiten sowie eine ruhige Wohnlage.

Für diese Wohnlage zahlt man in Köln 1.550 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Düsseldorf mit 1.250 Euro. In Münster findet man Quadratmeterpreise von 720 Euro und Aachen zahlt man 610 Euro.

Stand: 28.12.2018, 12:50

Kommentare zum Thema

2 Kommentare

  • 2 Die unsichtbare Hand 29.12.2018, 09:36 Uhr

    Das wichtigste politische Thema des nächsten Jahres ist die anstehende Grundsteuerreform, denn es geht um viele Milliarden Euro. Die Bedingungen für eine "gute Wohnlage" werden von der öffentlichen Hand geschaffen, die hohen Gewinne fließen auf private Konten. Nur mit einer reinen Bodenwertsteuer werden diese Gewinne gerecht und unbürokratisch abgeschöpft. Deshalb versuchen Lobbyisten, sie zu verhindern. Nur eine breite und informierte Öffentlichkeit kann genug Druck aufbauen, um die seit Jahrzehnten wachsende Ungerechtigkeit zu beenden.

  • 1 Horst Necker 28.12.2018, 15:56 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

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