Menschenaffen im Duisburger und Münsteraner Zoo gestorben

Gorillamutter Safiri hält am 10.06.2016 im Zoo in Duisburg ihr erst eine Woche altes Gorilla-Baby im Arm.

Menschenaffen im Duisburger und Münsteraner Zoo gestorben

  • "Safiri" und "Pongo" nach Narkosen gestorben
  • "Verlust von Tierpersönlichkeiten"

Im Duisburger Zoo ist am Montag (10.02.2020) ein Gorillaweibchen nach einer Vollnarkose gestorben. "Safiri", die Chefin innerhalb der Gorillagruppe und das Lieblingsweibchen des Silberrückens "Mapema", habe die Narkose für eine Untersuchung nicht überstanden, erklärte der Zoo.

Epileptische Symptome

Das Tier habe Symptome einer Epilepsie gezeigt und sei daher untersucht worden. "Den Verlust der Tierpersönlichkeit können wir kaum in Worte fassen", schrieb der Zoo auf seiner Internetseite. "Safiri" lebte seit 2007 in Duisburg und war die Mutter der ersten Gorilla-Nachzucht in dem Tierpark. Silberrücken "Mapema" rufe noch zeitweise nach "Safiri". Ansonsten zeige die Gorillafamilie keine besonders auffälligen Verhaltensweisen und werde intensiv von den Tierpflegern betreut.

Im ursprünglichen Verbreitungsgebiet, den Regenwäldern von Kamerun, Gabun und dem Kongo, sind Gorillas dem Zoo zufolge vom Aussterben bedroht.

Aus der Narkose nicht zurückgeholt

Auch im Allwetterzoo Münster ist am Montag ein Menschenaffe gestorben. Das chronisch kranke, 22 Jahre alte Orang-Utan-Männchen "Pongo" sei nach einer Untersuchung nicht mehr aus der Narkose zurückgeholt worden, teilte der Zoo mit.

In der Silvesternacht war das Affenhaus im Krefelder Zoo abgebrannt. Mehr als 30 Tiere kamen ums Leben, darunter auch Menschenaffen. Nur zwei Schimpansen überlebten den Großbrand.

Nach dem Brand im Krefelder Zoo Hier und heute 02.01.2020 06:32 Min. Verfügbar bis 02.01.2021 WDR

Stand: 10.02.2020, 21:31

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