NRW-Gesundheitspreis: Fünf Präventionsprojekte wurden ausgezeichnet

NRW-Gesundheitspreis: Fünf Präventionsprojekte wurden ausgezeichnet

NRW-Gesundheitsminister Karl Josef Laumann hat am Mittwoch (19.06.2019) den Gesundheitspreis 2019 verliehen. Ausgezeichnet wurden fünf Projekte im Land, die besonders innovative Ideen zur gesundheitlichen Prävention umsetzen.

Bonn: U.a. die Caritas hat in der Uniklinik und im Marienhospital jeweils eine Hebamme zu sogenannten Familien-Hebammen ausgebildet. Sie sollen werdenden Eltern mit sozialen oder persönlichen Problemen Hilfen vermitteln - z.B allein erziehenden Müttern. Das Projekt heißt "Von Anfang an gemeinsam - Frühe Hilfen im Krankenhaus".

Rhein-Sieg-Kreis: Das Projekt "Quartier in Bewegung" bringt Angebote in den einzelnen Stadtteilen zusammen. So soll zum Beispiel ein Kindergarten auch die Spielstätten einer Schule in der Nähe mit benutzen können.

Kreis Soest: Das Projekt "Trapez" kümmert sich um Kinder mit psychisch- oder suchtkranken Eltern. In Gesprächsrunden und mit Hilfe von Tiertherapie sollen die Kinder über ihre Sorgen reden können - in einem geschützten Umfeld. Außerdem sollen sie lernen, dass sie keine Schuld an der Krankheit ihrer Eltern haben.

Kreis Olpe: Hier bildet der Kreis mit Kooperationspartnern Altenpfleger zu Übungsleitern aus. So können sie die Heimbewohner fachgerecht im Bereich Bewegung und Ernährung anleiten und so auch deren selbstständige Lebensgestaltung fördern.

Dortmund: Im Problemviertel Nordstadt geht das Projekt "Nordstark" mit einer sogenannten Gesundheitslotsin auf sozial schwache Familien zu. Sie sollen z.B. durch gemeinsames Einkaufen und Kochen gesunde Ernährung lernen. Außerdem werden die Kinder an Sportvereine in der Nähe heran geführt.

Stand: 19.06.2019, 18:50

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