Gesundheitsminister einigen sich auf verkürzte Quarantäne in Schulen

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Gesundheitsminister einigen sich auf verkürzte Quarantäne in Schulen

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben sich auf ein einheitliches Vorgehen bei der Schulquarantäne verständigt, sagte Klaus Holetschek, Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz und bayrischer Gesundheitsminister nach den Beratungen. Demnach müssen bei einer Infektion nur noch die direkten Sitznachbarn in Quarantäne und können sich nach fünf Tagen freitesten lassen.

Schülerinnen und Schüler, die keine direkten Kontaktpersonen sind, sollen weiter den Unterricht besuchen und intensiv getestet werden. Das alles gilt aber nur, wenn die Schulen entsprechende Lüftungs-, Masken- und Testkonzepte haben.

In NRW galt die Regelung bereits in ähnlicher Form. Allerdings mussten die Sitznachbarn bisher für zwei Wochen in Quarantäne. Die Gesundheitsämter vor Ort konnten allerdings individuell entscheiden, auch ganze Klassen in Quarantäne zu schicken.

Die neuen Regeln sollen laut Holetschek jetzt als "Leitplanken" an die Gesundheitsämter weitergegeben werden. Ziel sei guter Infektionsschutz und so viel Präsenzunterricht wie möglich. Der heutige Beschluss sei mit Enthaltung zweier Bundesländer angenommen worden.

Hier gibt es alle aktuellen Infos und Hintergründe zu den Quarantäne-Regeln:

Stand: 06.09.2021, 19:02

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