Fridays for Future-Demos in vielen NRW-Städten

Fridays for Future-Demos in vielen NRW-Städten

Durch die Pandemie ist der Klimawandel in den Hintergrund geraten. Das ist vorbei: In vielen NRW-Städten demonstrierten Tausende unter dem Banner von Fridays for Future.

Zwei Demonstranten baumeln in Hängematten von einer Brücke, zwischen ihnen hängt ein Banner.

In mehr als 50 Ländern haben am Freitag Demos unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises - "keine weiteren leeren Versprechen" stattgefunden. In Köln forderten Demonstranten eine autofreie Innenstadt und legten dafür den Verkehr lahm. Einige von ihnen blockierten die viel befahrene Rheinuferstraße. Zwei weitere baumelten in Hängematten von einer Fußgängerbrücke. Die Polizei leitete den Verkehr in Richtung Innenstadt an der Blockade vorbei. Mehr als 3.000 Demonstranten fanden sich in der Domstadt ein.

Mehr Aktionen im "Superwahljahr"

Die deutsche Klimaschützerin Luisa Neubauer hatte zuvor auf Twitter angekündigt, dass die Klimaaktivisten zurück seien und die Parteien sich im Superwahljahr warm anziehen könnten.

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Demonstriert wurde im Kampf gegen den Klimawandel in insgesamt 200 Städten in Deutschland für einen schnelleren Kohleausstieg, mehr Strom aus Wind und Sonne, ein ambitionierteres Klimagesetz und gegen die fortschreitende Erderwärmung.

Proteste per Rad und Kunst-Aktionen

Mit Sprühkreide und Plakaten machten Fridays for Future-Anhänger auf ihre Forderungen im siebten globalen Klimastreik aufmerksam. Vor der Corona-Pandemie protestierten Schüler, aber auch viele andere Menschen noch jeden Freitag. Jetzt will die Organisation trotz steigender Infektionszahlen unter den geltenden Hygienebestimmungen teilweise mit Fahrrädern und kontaktloser Kunst wieder loslegen.

Aktionen in NRW - eine Auswahl


In Aachen nahmen bei einer Fahrraddemonstration etwa 1.500 Teilnehmenden teil. Die Route führte durch das Frankenberger Viertel zum Europaplatz.

In Wuppertal fanden Zusammenkünfte vor den historischen Rathäusern in Vohwinkel und in Barmen in Barmen. In Bonn demonstrierten auf der Hofgartenwiese rund 3.000 TeilnehmerInnen.

In Düsseldorf trafen sich die Demonstranten zu einer Fahrraddemo zum Landtag. In Krefeld war Fridays for Future ebenfalls auf dem Rad unterwegs und trifft sich um 14 Uhr am Bahnhofsvorplatz des Krefelder Hauptbahnhofs.

In Köln wurde an sechs Orten in der Stadt demonstriert, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden. Fridays For Future in Münster zog mit einer großen Fahrraddemostration durch die Stadt - 2.000 Menschen nahmen teil.

Stand: 19.03.2021, 19:28

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