Wirtschaftsweiser lobt Fridays-for-Future-Bewegung

Demonstranten für Klimaschutz vor der Deutschen Bank

Wirtschaftsweiser lobt Fridays-for-Future-Bewegung

  • Fridays-for-Future-Sommerkongress geendet
  • Auch CO2-Steuer war Thema
  • Lob vom Chef der Wirtschaftsweisen

Die Fridays-for-Future-Bewegung hat die Idee einer CO2-Steuer populär gemacht. Sie war auch Thema beim Sommerkongress der Bewegung, der am Sonntag (04.08.2019) in Dortmund geendet ist. Doch eine CO2-Bepreisung ist nach wie vor umstritten.

"Fridays for Future ist ein wichtiges Element, dass die Gesellschaft jetzt darauf aufmerksam geworden ist, dass es so nicht weitergehen kann." Die Bewegung habe die Politik dazu gedrängt, die Grundidee einer Bepreisung von CO2 "endlich mal ernst zu nehmen". "Natürlich ist ein CO2-Preis als Grundinstrument immer noch der richtige Weg", Christoph Schmidt, Chef der Wirtschaftsweisen und Präsident des Essener Wirtschaftsforschungsinstituts RWI, im WDR5-Morgenecho.

"Fridays for Future": "Es gibt keine alternativlose Welt"

WDR 5 Morgenecho - Interview 03.08.2019 06:02 Min. Verfügbar bis 02.08.2020 WDR 5

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"Die CO2-Steuer ist keine Mengen-Steuerung, sondern eine Preis-Steuerung - bringt überhaupt nichts. Vor allem dann nicht, wenn sie denjenigen, die sehr viel verbrauchen, anschließend - weil sie zu den ärmeren Bevölkerungsschichten gehören - die zusätzliche Bepreisung zurückgeben wollen. Da gibt es keinen Anreiz dafür, weniger zu fahren beispielsweise", Wolfgang Kubicki, Vize-Chef der FDP, im SWR.

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Stand: 04.08.2019, 11:09

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