Weniger Flüchtlinge in NRW

Flüchtlinge warten mit ihrem Gepäck auf ihre Weiterfahrt zur Unterkunft

Weniger Flüchtlinge in NRW

  • Zahl der Flüchtinge in NRW 2017 gesunken
  • Rund 53.000 Neuanträge gezählt
  • NRW nimmt ein Viertel der Menschen auf

Die Zahl der neu nach Nordrhein-Westfalen gekommenen Flüchtlinge ist 2017 auf insgesamt 53.343 gesunken. Das geht aus der aktuellen Asyl-Geschäftsstatistik hervor, die Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Dienstag (16.11.2018) in Berlin vorstellte. Im Jahr 2016 hatte die Zahl der in NRW bearbeiteten Erstanträge noch bei 196.734 gelegen.

Nach wie vor nimmt NRW im Vergleich zu den anderen Bundesländern die größte Zahl an Flüchtlingen auf - insgesamt rund ein Viertel aller Neuankömmlinge.

Bundesweiter Rückgang

Bundesweit gingen die Zahlen von 280.000 Menschen in 2016 auf 186.000 im vergangenen Jahr zurück. Damit bewegt sich die Zahl innerhalb des von Union und SPD in ihren Sondierungen für eine große Koalition festgelegten Zielkorridor von 180.000 bis 220.000 Asylverfahren pro Jahr.

Stand: 16.01.2018, 16:05