Fischsterben im Boker-Kanal bei Lippstadt

Fischsterben im Boker-Heide-Kanal

Fischsterben im Boker-Kanal bei Lippstadt

  • Boker-Heide-Kanal trocken gefallen
  • Unzählige tote Fische und Muscheln
  • Ursache sind Bauarbeiten bei Paderborn

Es ist ein trauriger Anblick: Tote Fische und Muscheln stapeln sich regelrecht auf dem Grund des ausgetrockneten Flussbetts. Der Boker-Heide-Kanal bei Lippstadt ist trocken gefallen, viele Tiere sind erstickt und vertrocknet.

Der Grund: Für Bauarbeiten an einem Aquädukt wurde im Kreis Paderborn das Wasser umgeleitet. Deshalb kam zu wenig davon im sandigen Boden des Boker-Heide-Kanals bei Lippstadt an. Das hat der Kreis Paderborn bestätigt.

Wieder mehr Wasser eingeleitet

Fischsterben im Boker-Heide-Kanal

Der Kanal wurde 1853 als Bewässerungskanal eingerichtet und fließt durch die Kreise Paderborn und Soest und an der Grenze zu Gütersloh und Warendorf. Er gilt als bedeutendes technisches Kulturdenkmal Westfalens.

Als Reaktion auf das Fischsterben wird inzwischen wieder mehr Wasser eingeleitet. Bis zum Mittwochabend (13.06.2018) soll der Pegel Normalstand erreicht haben.

Stand: 13.06.2018, 15:06

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