Feuerwehr Kamen rettet Mäusebussard

Ein Feuerwehrmann hält einen in eine Decke gewickelten Bussard

Feuerwehr Kamen rettet Mäusebussard

Ausgerechnet an Weihnachten hatte sich ein Mäusebussard in Kamen in eine lebensbedrohliche Lage gebracht. Doch die Feuerwehr konnte ihm das Leben retten.

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz rückte die Feuerwehr Kamen am ersten Weihnachtsfeiertag aus. Ein Mäusebussard hatte sich in sieben Metern Höhe in einer Schnur verfangen, die von einem Baum herabhing. Aus seiner misslichen Notlage konnte sich das Tier nicht mehr allein befreien. Die Feuerwehr Kamen konnte den Wildvogel schließlich mithilfe eines Landwirtes aus befreien und unverletzt in die Freiheit entlassen.

Streng geschützt

Mäusebussarde sind weitverbreitete Greifvögel und stehen unter besonderem Schutz. Es ist verboten, die Tiere zu fangen, zu beunruhigen oder zu töten. Auch Brut- und Raststätte dürfen nicht beschädigt oder zerstört werden und es darf kein Handel mit diesen Tieren getrieben werden. So ist es laut Naturschutzbund in der Berner Konvention von 1979 festgeschrieben. Die großen Vögel leben gerne an Waldrändern. Schätzungen zufolge nisten in NRW derzeit rund 9.000 bis 14.000 Brutpaare.

Stand: 26.12.2020, 09:41

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