Sehen, Fühlen, Kippen: Wie Kunden Falschgeld erkennen können

Zwei 20Euro-Scheine werden zum Vergleich nebeneinander gehalten

Sehen, Fühlen, Kippen: Wie Kunden Falschgeld erkennen können

  • Unechte Banknoten entlarven
  • Sehen, Fühlen, Kippen - das hilft
  • Für Falschgeld gibt es keinen Ersatz

Seit Ende Mai 2019 sind neue 100- und 200-Euro-Scheine im Umlauf. Sie weisen neue Sicherheitsmerkmale auf und sind somit fälschungssicherer. Doch ob Banknoten echt oder unecht sind: Wie können Kunden das überhaupt erkennen? Im Alltag hilft am besten das Prinzip "Sehen, Fühlen, Kippen".

Sehen

Sicherheitsfaden und Wasserzeichen der Banknote sollten bei Gegenlicht zu sehen sein. Das Wasserzeichen ist dreiteilig. Es besteht aus der mythologischen Gestalt Europas, dem Hauptmotiv und der Wertzahl. Im silbernen Hologrammstreifen steckt ein transparentes Fenster. Dort ist das Europa-Porträt zu sehen.

Fühlen

Eine echte Banknote fühlt sich griffig und fest an. Fühlbar ist etwa das Relief am Rand der Banknote.

Kippen

Wer einen echten Euro-Schein kippt, stellt fest, dass die Smaragdzahl auf der Vorderseite der Banknote ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau wechselt. Dabei entsteht der Effekt, dass sich ein Lichtbalken auf und ab bewegt. Bei den 100- und 200-Euro-Scheinen sind jetzt in der Smaragdzahl kleine Euro-Symbole zu erkennen.

Im Zweifelsfall zur Hausbank gehen

Kunden, die sich unsicher sind, ob eine Banknote gefälscht ist oder nicht, sollten zur Hausbank gehen und nachfragen. Wichtig ist, bei Falschgeld sofort die Polizei zu verständigen. Auf keinen Fall darf es weitergegeben werden. Wer dies tut, kann sich strafbar machen. Ebenfalls wichtig zu wissen: Für Falschgeld gibt es keinen Ersatz.

Stand: 26.11.2019, 16:09

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