Erkelenz: Stadt kritisiert RWE-Pläne zu Tagebau Garzweiler

Schaufelrad eine Braunkohlebaggers, im Hintergrund der Tagebau

Erkelenz: Stadt kritisiert RWE-Pläne zu Tagebau Garzweiler

  • RWE will 300 Meter Abstand zwischen Tagebaurand und Orten
  • Bürgermeister fordert mindestens 500 Meter
  • Landesregierung will ihre Pläne bis zum Sommer präsentieren

Die neuen Pläne des RWE-Konzerns für den Braunkohlentagebau Garzweiler II stoßen bei der Stadt auf Kritik. Die Kommune fordert einen wesentlich größeren Abstand zu den Orten, die später am Tagebaurand liegen.

RWE schlägt einen Abstand von 300 Metern vor, die Stadt Erkelenz will mindestens 500 Meter. Ziel sei es, den Dörfern mehr Raum für ihre zukünftige Entwicklung zu geben, sagt Bürgermeister Peter Jansen. Er hat bereits erste Gespräche mit dem NRW-Wirtschaftsministerium und RWE geführt. Bis zum Sommer will die Landesregierung ihre neuen Pläne für den Tagebau Garzweiler II präsentieren. An der Umsiedlung von fünf Erkelenzer Orten führt nach Meinung der Stadt kein Weg mehr vorbei.

Stand: 11.03.2020, 10:30

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