Ladesäulen-Netz für E-Autos in NRW wird größer

Ladeanschluss eines Elektroautos mit Stecker

Ladesäulen-Netz für E-Autos in NRW wird größer

  • 1.760 Ladesäulen in NRW gemeldet
  • Netz für Eletroautos noch löchrig
  • Bedarf an Ladestationen hoch

Der Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos kommt in Nordrhein-Westfalen auf niedrigem Level voran. Bei der Netzagentur sind inzwischen 1.760 Ladesäulen gemeldet, wie aus der Webseite der Behörde hervorgeht. Das ist deutlich mehr als zuvor – im Juli 2018 genau 996, im Oktober 2017 waren es nur 666.

Allerdings sind die Zahlen nicht vollständig, da erst seit März 2016 neue Ladesäulen bei der Bonner Regulierungsbehörde gemeldet werden müssen. Anlagen, die davor gebaut wurden, sind auf der Karte der Netzagentur also nicht enthalten.

Reichweite der Stromer noch gering

Doch die Zahlen verdeutlichen einen Trend: Es geht nach oben beim Ausbau der Infrastruktur. Das Ladesäulennetz ist wichtig für die Elektromobilität. Da die Reichweite eines Großteils der Stromer gering ist, ist der Bedarf an Ladepunkten hoch.

Zwar ist auch das Aufladen zu Hause möglich, besonders in Großstädten haben viele Bürger aber keine eigene Garage oder keinen festen Stellplatz, wo eine Ladevorrichtung zu privaten Gebrauch angebracht werden könnte.

E-Autos – wie alltagstauglich sind sie? Servicezeit 01.07.2019 08:44 Min. UT Verfügbar bis 01.07.2020 WDR

Stand: 11.08.2019, 10:39

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